(Im zweiten Absatz, erster Satz, wurde ein Wort ausgetauscht: nimmt rpt nimmt.)

BONN (dpa-AFX) - Nach den Preiserhöhungen für Pakete von Privat- und Großkunden der Deutschen Post <DE0005552004> verlangt auch die Konzerntochter DHL Express mehr Geld von ihren Auftraggebern. Ab dem 1. Januar 2020 steigen die Preise für die zeitkritischen Sendungen in Deutschland "für die meisten Kunden" um 4,9 Prozent, wie der Dax-Konzern <DE0008469008> am Freitag in Bonn mitteilte. Die Anhebung gelte sowohl für nationale als auch für internationale Express-Sendungen.

Den Angaben zufolge nimmt DHL Express wegen steigender Inflationsraten, Währungskursen und anderer Kostensteigerungen jährliche Preisanpassungen in allen der über 220 Länder und Regionen vor, in denen das Unternehmen tätig ist. Die Sparte DHL Express gilt als der wichtigste Gewinnbringer der Deutschen Post. Der übliche Paketversand etwa durch Privatkunden und Online-Händler gehört hingegen zur Konzernsparte Post & Paket Deutschland.

Erst am Donnerstag hatte die Deutsche Post bekanntgegeben, dass sie die Paketpreise für Großkunden mit individuellen Tarifen ab 2020 "deutlich" anhebt. Individuelle Tarife schließt DHL mit Großkunden ab, die mehr als 3000 Pakete im Jahr versenden. Zum 1. September hatte die Deutsche Post bereits die Preise für kleinere Geschäftskunden, die nach Listenpreisen zahlen, erhöht./stw/fba/nas