(Zeitraum im zweiten Satz neu eingegrenzt)

WIESBADEN (dpa-AFX) - Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland weniger Kinder geboren als im Jahr davor. Laut dem Statistischen Bundesamt liegt das vor allem daran, dass die Zahl der Frauen im besonders geburtenstarken Alter zwischen 26 und 37 Jahre erstmalig seit 2011 leicht zurückging. 2020 zählte das Bundesamt 773 144 Neugeborene, rund 5000 Babys weniger als 2019, wie die Statistiker am Freitag in Wiesbaden berichteten.

Die Zahl der Babys pro Mutter sank jedoch kaum: Der Statistik zufolge bekamen Frauen 2020 im Schnitt 1,53 Kinder. Diese "zusammengefasste Geburtenziffer" lag nur minimal unter dem Wert von 2019, wo sie 1,54 Kinder je Frau betragen hatte. Allerdings sank dieser Wert das vierte Jahr in Folge, wie die Statistiker berichteten.

Bei den Geburten des Jahres 2020 waren die Mütter im Durchschnitt 31,6 Jahre und die Väter 34,6 Jahre alt. Beim erstgeborenen Kind betrug das durchschnittliche Alter der Eltern 30,2 beziehungsweise 33,2 Jahre./sat/DP/eas