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FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat am Donnerstag an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Für Auftrieb sorgte weiterhin eine Dollar-Schwäche. Am Nachmittag stieg der Euro bis auf 1,1862 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang August. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1846 (Mittwoch: 1,1817) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8442 (0,8462) Euro.

Neue Daten zur Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA konnten am Nachmittag vorerst nicht bewegen. In der vergangenen Woche war die Zahl der Erstanträge etwas stärker als erwartet gesunken. Am Devisenmarkt warten die Investoren allerdings bereits gespannt auf den monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung, der am Freitag auf dem Programm steht.

Am Mittwoch hatten enttäuschende Daten vom US-Arbeitsmarkt den Dollar deutlich belastet, der Euro konnte im Gegenzug spürbar zulegen. Am Devisenmarkt bleibt der Fokus auf den Arbeitsmarkt gerichtet. Da sich die Geldpolitik der US-Notenbank stark an der Entwicklung dort ausrichtet, können entsprechende Daten am Freitag für Impulse im Devisenhandel sorgen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85915 (0,85863) britische Pfund, 130,31 (130,35) japanische Yen und 1,0848 (1,0845) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1807 Dollar gehandelt. Das waren rund sechs Dollar weniger als am Vortag./jkr/jsl/mis