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DUISBURG (dpa-AFX) - Der Stahlhändler Klöckner & Co ist besser durch die Corona-Krise gekommen als zunächst befürchtet. Das operative Ergebnis (Ebitda) vor Sondereffekten dürfte im zweiten Jahresviertel zwischen 0 und 10 Millionen Euro liegen, wie der Konzern am Montagabend in Duisburg mitteilte. Im Mai hatte KlöCo wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie noch einen Ebitda-Verlust im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich in Aussicht gestellt. Nicht eingerechnet in die neue Prognose sind allerdings Kosten für den geplanten Abbau von 1200 Arbeitsplätzen. Die KlöCo-Aktien legten auf die Nachrichten hin auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast 13 Prozent zu.

Für die besser als gedachte Entwicklung verweist das Management auch auf fortgeschrittene Digitalisierung des Unternehmens. Dazu habe die Verlagerung weiter Teile der Tätigkeiten in das Homeoffice gehört, was

eine durchgängige Lieferfähigkeit ermöglicht habe und ein Wettbewerbsvorteil gewesen sei.

Zudem erwartet das Management einen positiven Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit im zweiten Quartal. Den vollständigen Zwischenbericht zum ersten Halbjahr will Klöco am 14. August veröffentlichen./mis