NEW YORK (dpa-AFX) - Der Büroraum-Anbieter WeWork strebt eine Notierung an der US-Börse Nasdaq an und kündigt gleichzeitig verschiedene Veränderungen im Machtgefüge an. In einer Mitteilung vom Freitag kündigte WeWork an, seine Aktien mit 20-fachem Stimmrecht auf ein 10-faches Stimmrecht zu begrenzen. Zudem soll kein Familienmitglied des Co-Gründers Adam Neumann im Vorstand sitzen. Laut den ursprünglichen Plänen hätte Neumann die Mehrheit gehabt.

WeWork hatte laut Kreisen im Juli geplant bei einem Börsengang Aktien im Wert von 3,5 Milliarden US-Dollar auszugeben. Das wäre der zweitgrößte Börsengang dieses Jahr nach Uber. Der Investor Softbank <JP3436100006> soll zuletzt wegen Sorge über die Geschäftsentwicklung auf eine Verschiebung des geplanten Börsengangs gedrängt haben. Laut dem "Wall Street Journal" soll der Börsengang in der Woche vom 23. September erfolgen./knd/jha/