Krisenzeiten verunsichern Anleger. Diese fragen sich, ob die gewählte Strategie oder eine Neuausrichtung besser sei. Viele richten den Blick auf die Anlageentscheidungen von Experten wie Warren Buffett, George Soros und Cathie Wood.

Das Orakel hat gesprochen


Warren Buffett nennen seine Anhänger das „Orakel von Omaha“. In der Stadt im US-Bundesstaat Nebraska liegt der Hauptsitz von Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway. Wer früh in den Konzern investiert hat, ist heute reich: Eine Investition in Höhe von 1.000 US-Dollar 1967 wäre heute auf etwa 30 Millionen US-Dollar angewachsen, berichtet weekend.at. Buffetts Ansatz ist das Value-Investing, das er von seinem Mentor Benjamin Graham gelernt hat. Er sucht gezielt Unternehmen mit einem soliden Geschäftsmodell und guter Unternehmensführung aus, die an den Börsen unterbewertet sind, und investiert langfristig in sie. Omaha wird im Laufe der Jahre zur Pilgerstätte von Buffetts treuen Anhängern, die ihn für sein Investment-Genie und seine Bodenständigkeit feiern. Buffett, der sich seit Jahren in der Top-Ten der reichsten Menschen der Welt befindet, lebt noch immer in seinem 1955 gekauften Haus. Selbst mit 91 Jahren wird er am 30.04.2022 bei der Hauptversammlung von seinen Shareholdern als Vorstand von Berkshire Hathaway bestätigt. Ein einfacher Siegeszug ist es nicht, denn die institutionellen Aktionäre verlangen grundlegende Veränderungen: mehr Transparenz bei ESG-Kriterien, einen unabhängigen Vorsitz im Verwaltungsrat und eine „Anpassung an eine sich verändernde Investmentwelt“ lauten ihre Forderungen, so weekend.at. In den letzten Jahren hat der Value-Ansatz aufgrund des Niedrigzinsumfelds gelitten. Jetzt erlebt er mit der Krise einen Aufschwung und die Augen richten sich einmal mehr nach Omaha.



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Quelle: Fondsdiscount.de