Die Aktie von Wirecard (WKN: 747206) hat definitiv spannende Handelswochen hinter sich. Doch nachdem es in den vergangenen Handelstagen etwas ruhiger rund um die Vorwürfe der „Financial Times“ geworden ist, scheint inzwischen wieder vermehrt das Tagesgeschäft des innovativen Zahlungsdienstleisters in den Vordergrund zu rücken.

Und was das angeht, kann Wirecard zur neuen Handelswoche erneut eine spannende Partnerschaft verkünden, die die weiteren internationalen Ambitionen des Zahlungsabwicklers unterstreichen dürfte.

Lass uns auch diese aktuelle Meldung am besten aus einem Foolishen Blickwinkel etwas näher betrachten.

Wirecard kooperiert mit …

Wie zu Beginn der neuen Woche verkündet wurde, kooperiert Wirecard künftig mit der Tallink Grupp (WKN:A0HNKY). Hierbei handelt es sich unternehmenseigenen Angaben zufolge um den führenden Dienstleister für Personen- und Güterverkehr in der nördlichen Ostseeregion, der gegenwärtig 14 Schiffe auf sieben Routen betreibt.

Wirecard wird künftig vor allem im Personenverkehr die Tallink Grupp mit seinen innovativen Bezahldienstleistungen unterstützen. So ist letztlich geplant, vor allem für den fortwährend größer werdenden asiatischen Anteil der Reisegäste bequeme, mobile und vor allem digitale Bezahldienstleistungen wie beispielsweise Alipay anzubieten, die eher den Kundenbedürfnissen dieser Reisegruppen auf den jeweiligen Reisen entspricht.

Insgesamt beförderte die Tallink Grupp im vergangenen Geschäftsjahr rund 9,8 Mio. Passagiere. Auch diese neue Partnerschaft könnte für Wirecard daher im Endeffekt ein weiteres wichtiges Puzzleteil sein, um das hohe internationale Wachstum von Wirecard aufrechtzuerhalten sowie die Bekanntheit des innovativen Zahlungsdienstleisters international zu fördern.

Kurzfristig weiterhin „Financial Times“ im Fokus

Auch wenn die Anschuldigungen der „Financial Times“ noch nicht ganz aus den Köpfen der Investoren verschwunden sind, sind es eigentlich solche Meldungen, die zumindest langfristig die Plausibilität des angekündigten rasanten Wachstumskurses bis zum Jahr 2025 unterstützen. Und sofern Wirecard die Anschuldigungen entkräften kann, die weiteren Geschicke der Aktie bestimmen dürften.

Für Investoren bleibt es dabei, zumindest mit einem Auge das „Financial Times“-Dilemma im Blick zu behalten. Allerdings mit dem zweiten Auge auch wieder vermehrt auf Meldungen zu achten, die das weitere Tagesgeschäft des innovativen Zahlungsdienstleisters betreffen. Und die langfristig den weiteren Wachstumskurs von Wirecard maßgeblich bestimmen dürften.

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2019

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst