Wirecard (WKN: 747206) und seine vielen, vielen Partnerschaften. Seit einigen Wochen geht es in diesem Kontext Schlag auf Schlag. Woche für Woche werden vom innovativen Zahlungsdienstleister neue spannende Namen präsentiert, für die künftig Zahlen abgewickelt werden. Eine Entwicklung, die scheinbar nicht aufzuhalten ist, zum Glück.

Aber auch die bestehenden Partnerschaften und Beziehungen können sich hierbei weiter auszahlen. So erweist sich insbesondere die Beteilung der SoftBank (WKN: 891624) bei dem innovativen Zahlungsdienstleister als echter Segen. Denn immerhin hat diese Verbindung dem innovativen Zahlungsdienstleister bereits drei Partnerschaften aus dem prall gefüllten Portfolio dieser interessanten und tech-affinen Beteiligungsgesellschaft beschert.

Doch auch abseits dieser brisanten Beteiligung lauert weiteres Potenzial in bestehenden Kooperationen. Schauen wir im Folgenden daher einmal, welcher Name künftig enger mit Wirecard zusammenarbeiten möchte und was wir als Investoren daraus folgern können.

Japanisches Geldhaus will jetzt mehr

Wie Wirecard am Mittwoch dieser Woche berichten konnte, möchte die japanische Mizuho Bank nun scheinbar weitere Lösungen vom innovativen Zahlungsdienstleister beziehen. Die beiden Unternehmen kooperieren bereits seit dem Jahre 2018. Von nun an soll diese Übereinkunft jedoch weiter ausgebaut werden.

Einerseits steht hierbei die regionale Ausdehnung dieser Kooperation auf der Agenda der beiden Partner. Bislang haben sich die innovativen Dienstleistungen des DAX-Konzerns lediglich auf den Kernbereich rund um Japan und Asien erstreckt. Künftig wird das Leistungsspektrum von Wirecard allerdings auch in Australien, Malaysia, Neuseeland und den Philippinen verwendet.

Andererseits möchten diese beiden Partner nun auch weitere innovative Lösungen gemeinsam entwickeln. Insbesondere voll digitale Bezahlungsoptionen für Bankkunden aus dem Lebensmittel- und Getränkebereich, dem Gastgewerbe und dem Einzelhandel stünden hierbei im Fokus. Insgesamt daher eine spannende regionale und qualitative Erweiterung dieser seit rund anderthalb Jahren bestehenden Expansion.

Werden weitere Partner folgen?

Auch wenn es sich bei der Mizuho Bank möglicherweise zumindest hierzulande um keinen bekannten Namen handelt, könnte diese frische Meldung die Investoren an eine ganz wichtige Sache erinnern, die Investoren ebenfalls auf dem Schirm haben sollten: Wirecard verfügt schließlich bislang über viele Kooperationen und in vielen dieser Partnerschaften könnte, ähnlich wie bei dieser japanischen Bank, noch weiterer Raum für ein qualitatives Wachstum bestehen.

Alleine bei den Partnerschaften der vergangenen Wochen und Monate fiel so beispielsweise auf, dass sich viele dieser Vereinbarungen lediglich auf kleinere Bereiche der Zahlungabwicklungen und Lösungen beziehen. Bei Aldi, um eine der prominenteren Partnerschaften der vergangenen Wochen zu erwähnen, werden so beispielsweise zunächst die Kreditkartenzahlungen über den digitalen Bezahldienstleister abgewickelt. Auch mit anderen Unternehmen ist Wirecard häufig noch in den Anfängen einer Geschäftsbeziehung, die dann künftig definitiv noch ausgebaut werden könnte.

Sofern Wirecard seine vielen, vielen Kunden qualitativ von sich überzeugen kann, können auch diese in den kommenden Monaten oder Jahren noch weitere Lösungen vom innovativen Zahlungsdienstleister beziehen. Oder aber die bisherige Vereinbarung auf weitere Regionen ausdehnen, so wie es nun bei der Mizuho Bank der Fall gewesen ist. Investoren könnten daher gut beraten sein, nicht bloß auf neue Namen zu schielen, sondern auch zu betrachten, wie es bei den Bestandskunden künftig weitergeht.

Viel Raum für weiteres Wachstum

Wirecard besitzt somit unterm Strich noch viel Raum für weiteres Wachstum. Nicht bloß, dass wöchentlich, ja, in letzter Zeit beinahe täglich neue Namen zum Kundenkreis des innovativen Zahlungsdienstleisters hinzukommen. Nein, auch qualitativ können bestehende Kooperationen noch erweitert werden, was ebenfalls weiteres Transaktionsvolumen und Umsätze nach sich ziehen kann.

Die Chancen dieses Zahlungsdienstleisters scheinen daher riesig zu sein und mit jeder weiteren Partnerschaft werden sie zudem noch größer. Eine interessante Perspektive, die vielen Investoren weiterhin gefallen dürfte.

Ist dies die nächste Wirecard?

Wirecard stieg um fast 2.000 %. Jetzt gibt es einen aussichtsreichen „Nachfolger“, der schon bald die Spitze einnehmen könnte. Erst im vergangenen Jahr kam die Aktie an die Börse. Mit +49 % Umsatzwachstum (2018) und einer traumhaften Marge von 52 % (vor Steuern und Abschreibungen) fasziniert das Unternehmen die Analysten, während seine Plattform die Internethändler in der ganzen Welt mit der besten Performance begeistert und so bereits über 3 Milliarden Menschen erreicht. Wächst hier ein ganz neuer Tech-Gigant heran? Alle Details liest du hier:

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Vincent besitzt Aktien von Wirecard. The Motley Fool empfiehlt SoftBank.

Motley Fool Deutschland 2019

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst