In den letzten Wochen schaffte es das Aschheimer Fintech Wirecard immer mit neuen Kooperationen und Deals in die Schlagzeilen. Auch mit einem spitzen Analysten Rating können sie aktuel auffahren. Doch auch wenn man die Meldungen des bayrischen Unternehmens genauer analysiert, kann man davon ausgehen, dass dies lediglich der Startschuss für eine viel größere Reise war.

Moodys Rating

Die Financial Times berichtete am Freitag, dass Wirecard von der Ratingagentur Moody's mit dem sehr begehrten Baa3 Rating bewertet wurde. Der Analyst Dirk Goedde, der leitenden Analyst für Wirecard bei Moody's sagte dazu dass, "das Baa3-Emittentenrating von Wirecard die führende Position auf dem Zahlungsabwicklungsmarkt widerspiegelt, insbesondere in Europa und in den stark wachsenden asiatischen Märkten, sowie das umfassende Produktporfolio in der hart umkämpften Branche." Weiterhin wurden die wachsenden Kennzahlen und das gut und vielseitig aufgestellte Business Modell gelobt.

Neueste Kooperationsverkündung mit WH Smith

Zeitgleich bekräftigte Wirecard das gute Rating indem man eine neue Kooperation mit einem neuen Partner verkündete. Wirecard wird ab sofort neben vielen anderen auch mit WHSmith kooperieren. Einem der größten Einzelhändler für Literatur und Reisezubehör weltweit. WHSmith betreibt mehr als 1600 Filialen weltweit und ist in Bahnhöfen, Autobahnraststätten, Flughäfen, Krankenhäusern und in vielen britischen Innenstädten präsent.

 

Optimierung

Die Aschheimer schaffen es mit den immer neuen Partnerschaften auch weiterhin das enorme Wachstum des Unternehmens für die Zukunft zu sichern. Aber auch bei den Produkten entwickelt und optimiert sich das Fintech immer weiter.

Aus dem eigenen Innovationslab wurde im Juni angekündigt, ein biometrisches Zahlverfahren zu entwickeln, welches ermöglichen soll lediglich mit seiner Handfläche zu bezahlen. Der Zahlung per Handschlag sollte dann nichts mehr im Wege stehen.

Aber auch die eigens betriebene Zahl App namens boon wurde weiterentwickelt und ermöglicht nun Echtzeit Überweisungen und das Abschließen von Versicherungen.

 

Ausblick

Trotz der vielen positiven Nachrichten rund um den Finanzdienstleister, ist die Aktie momentan noch etwas träge und schafft es nicht, die Marke von 150 Euro zu knacken Sie schwankt derzeit um die 145 Euro. Hier wird es weiterhin spannend bleiben wie sich das Wertpapier entwickelt.