Die Corona-Krise hat weltweit zu starken Kursverlusten geführt. Die Wirecard-Aktie (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060) ist davon keine Ausnahme. Sie zeigt sich weiterhin sehr volatil. Nachdem sie gestern ihren Höhepunkt bei 100,98 Euro erreicht hatte, stürzte sie wieder 98,85 Euro. Aktuell schwankt die Aktie des Aschheimer Zahlungsdienstleisters weiter um die 100-Euro-Marke. Dabei kann das Unternehmen operativ sogar von der Krise profitieren.

Analysteneinschätzung für Wirecard

Die Schweizer Großbank hat das Kursziel für Wirecard von 136 auf 129 Euro gesenkt und die Einstufung auf „Neutral“ belassen. Laut dem Analysten Hannes Leitner, könnten die europäischen Zahlungsdienstleister trotz der Corona-Krise „glimpflich durch das erste Quartal kommen“. Grund hierfür sei die Zunahme des Online Handels wegen vielfach geschlossener Ladengeschäfte. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Leitner jedoch seine Prognosen für die Sektorunternehmen leicht reduziert.

Demnach sieht er, trotz leicht gesenkter Prognose, aktuell 30 Prozent Zuwachs zum aktuellen Stand.

Noch positiver sieht es die HSBC. Die britische Investmentbank hatte den Wert der Wirecard-Aktie auf „Buy“ mit einem Ziel von 210 Euro belassen. Lau dem Analysten Antonin Baudry sei der langfristige Wachstumstrend des bayrischen FinTechs nach wie vor ungebrochen. Das Unternehmen hätte lediglich an den aktuellen Reiseverboten zu knabbern.

Aktionärsstruktur

Wieder einmal gab es eine Stimmrechtsmitteilung von Morgan Stanley vom 24. März. Die US-amerikanische Investmentbank hielt 9,85 Prozent an Wirecard. Laut einer Meldung sank der Anteil von Morgan Stanley auf 9,17 Prozent.

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