Die Aktienmärkte präsentierten sich in der abgelaufenen Woche mehrheitlich schwächer. Gute Wirtschaftsdaten und teils auch gute Unternehmenszahlen reichten nicht, um DAX®, Dow® & Co weiter nach oben zu treiben. Vielmehr wächst die Nervosität unter den Investoren. So verbuchte der DAX® ein Wochenminus von 3,2 Prozent und schloss bei 13.430 Punkten. Dass es in diesem Jahr immer wieder zu Konsolidierungen kommen kann, sagt auch Christian Stocker, Anlagestratege bei UniCredit im Interview mit dem onemarkets Magazin. Er ist dennoch optimistisch. Zu seinen Favoriten zählen vor allem zyklische Branchen und Profiteure des stärkeren Umweltbewusstseins und der entsprechenden Förderprogramme in den USA und Europa, wie sie beispielsweise im Global Green Technologies Index enthalten sind.

Die Anleihen bewegten sich in der abgelaufenen Woche in einer engen Range um den Schlusskurs der Vorwoche. Die Renditen 10jähriger Bundesanleihen schloss bei Minus 0,51 Prozent und die Rendite vergleichbarer US-Papiere bei 1,09 Prozent. Am Edelmetallmarkt zeigten sich hingegen kräftige Ausschläge. Silber schoss in der zweiten Wochenhälfte auf 27 US-Dollar pro Feinunze und die Notierung für Palladium verlor am Freitag zeitweise über fünf Prozent. Am Ölmarkt blieb es derweil ruhig. Seit nunmehr drei Wochen bewegt sich der Kurs für ein Barrel Brent Crude Oil zwischen 54,50 US-Dollar und 56,70 US-Dollar.

Unternehmen im Fokus

Die Schwäche an den Aktienmärkten spiegelte sich in der zurückliegenden Woche bei einem Großteil der Aktien wider. Aus dem DAX® legten mit Covestro, E.On und SAP nur drei Aktien im Wochenvergleich marginal zu. Dabei profitierte SAP unter anderem vom Börsengang der US-Tochter Qualtrics. In der zweiten Reihe waren einige Kurskapriolen zu beobachten. Die Anteilsscheine von Evotec und Varta schossen zeitweise zweistellig nach oben. Zum Wochenschluss sorgten Gewinnmitnahmen allerdings wieder für gehörigen Druck. In den Fokus rückten nach guten Zahlen zudem Medienwerte wie ProSiebenSat.1 und RTL Group. Hauchdünn ins Plus schafften es auf Wochensicht zudem der European Biotech Index und der Global Hydrogen Index.

Die meisten Aktien gaben jedoch ab – teilweise deutlich. So führt der Corona-Gewinner Delivery Hero mit einem Wochenverlust von knapp zehn Prozent die Liste der Wochenverlierer im DAX® an. In der zweiten Reihe zählten ebenfalls die Stars der zurückliegenden Monate wie Encavis, Global Fashion und SMA Solar zu den größten Wochenverlierern.

In der kommenden Woche gewinnt die Berichtsaison weiter an Fahrt – vor allem aus Europa. So legen hier unter anderem BNP Paribas, Cancom, Deutsche Bank, Enel, Ferrari, Infineon, Linde, Roche, Sanofi, Siemens, Siemens Energy, Siemens Healthineers, Spotify, Talanx und Unilever (finale) Zahlen vor. Aus den USA berichten unter anderem Alphabet, Amazon, Amgen, Ebay, PayPal und Pfizer zum abgelaufenen Geschäftsquartal. ThyssenKrupp lädt zur virtuellen Hauptversammlung

Wichtige Termine

  • China – Offizielle Einkaufsmanagerindizes Industrie und Dienstleistungen für China, Januar
  • China – Caixin PMI Industrie für China, Januar,
  • China – Caixin PMI Services für China, Januar,
  • Deutschland – Markit/BME Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie, Januar,
  • Deutschland – Markit Services und Composite Einkaufsmanagerindex Deutschland für Januar,
  • Deutschland – VDMA, Auftragseingang Dezember 2020 und Gesamtjahr 2020
  • Deutschland – Auftragseingang Industrie, Dezember
  • Europa – Markit Einkaufsmanagerindex Industrie für die Euro-Zone, Januar,
  • Europa – Arbeitsmarkt, Dezember
  • Europa – BIP Euro-Zone Q4, vorläufige erste Schätzung
  • Europa – Markit Services and Composite Einkaufsmanagerindex Euro-Zone Januar
  • Europa – Verbraucherpreise Euro-Zone, Januar
  • Europa – Einzelhandelsumsatz Euro-Zone, Dezember
  • USA – US-Autoabsatz, Januar
  • USA – ISM-Einkaufsmanagerindex Industrie, Januar
  • USA – ADP-Arbeitsmarktbericht, Januar
  • USA- ISM-Einkaufsmanagerindex Dienstleistungen, Januar
  • USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 30. Januar
  • USA – Handelsbilanz, Dezember
  • USA – Arbeitsmarktbericht, Januar
  • USA – Auftragseingang Industrie, Dezember

Charttechnischer Ausblick

Widerstandsmarken: 13.530/13.720/13.900

Unterstützungsmarken: 13.120/13.430 Punkte

Der DAX® schloss am Freitag bei rund 13.430 Punkten und damit im Bereich des Tagestiefs und einer wichtigen Unterstützungsmarke. Wird das Level Anfang der Woche unterschritten droht eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung bis 13.120 Punkte. Viele Bullen werden frühestens oberhalb von 13.530 Punkten Mut fassen.

DAX® in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

Betrachtungszeitraum: 01.12.2021– 29.01.2021. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

DAX® in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 30.01.2014– 29.01.2021. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

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Inline-Optionsscheine auf DAX® Index für eine Spekulation auf eine Seitwärtsbewegung des Index

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR untere Barriere in Punkten obere Barriere in Punkten Letzter Bewertungstag
DAX® Index HR4XQF 5,03 12.600 17.000 20.05.2021
DAX® Index HR4XQQ 3,84 12.800 15.800 20.05.2021
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; 29.01.2021; 17:41 Uhr
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Der Beitrag Wochenausblick: DAX unter Druck. Berichtsaison nimmt Fahrt auf! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).



Quelle: onemarkets Blog

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