Bei der Zillow-Aktie (WKN: A14NX6) bröckelte zuletzt die Investitionsthese vieler Investoren. Im Endeffekt können wir das Ganze auf ein Stichwort reduzieren: iBuying. Das Management hat sich entweder übernommen oder aber zu schlecht kalkuliert. Das Problem dabei: Es dürfte zu Abschreibungen und Verkäufen mit Verlusten kommen. Von einem Stopp ganz zu schweigen, der jetzt jedenfalls zum Ende dieser Investitionsthese führt.

Offenbar macht das Management der Zillow-Aktie jedoch Fortschritte, was das Abwickeln der iBuying-Sparte angeht. Zumindest in Teilen. Jetzt gibt es jedenfalls eine kolportierte Schlagzeile, die genau das unterstreicht. Riskieren wir einen Blick darauf, was Foolishe Investoren dazu wissen sollten.

Zillow-Aktie: 2.000 Immobilien vor Verkauf?

Wie unter anderem Bloomberg mit Verweis auf das Wall Street Journal als Erstquelle berichtet, plant das Management der Zillow-Aktie einen Verkauf eines größeren Immobilien-Batzens. Konkret handele es sich um ein Portfolio von 2.000 Immobilien. Wobei ein Käufer offenbar bereits gefunden ist.

Pretium Partners LLC soll demnach das Portfolio kaufen. Hierbei handelt es sich um ein in den USA ansässiges Immobilien-Unternehmen, das sich auf den Kauf und die Vermietung von Häusern spezialisiert hat. Und in diesem Segment offenbar der zweitgrößte Vertreter innerhalb der USA ist.

Das Wall Street Journal beruft sich demnach auf mit dem Vorgang vertraute Personen rund um die Zillow-Aktie. Insgesamt könnte das Management des Immobiliendienstleisters weitere Deals folgen lassen. Schließlich befänden sich derzeit rund 18.000 Immobilien im Bestand.

Das Management der Zillow-Aktie verwies zuletzt darauf, dass man zunächst wie bislang weitermache. Konkret bedeute das, dass auch einzelne Interessierte Häuser kaufen könnten. Möglicherweise möchte das Management jetzt nicht, dass die Ausverkaufsglocken läuten und man die Immobilien stark unter Wert verkaufen muss. Interessant ist die aktuelle Schlagzeile in jedem Fall mit Blick auf die bisherige Ausgangslage.

Investitionsthese bessert sich kaum

Bei der Zillow-Aktie dürfte sich damit die Investitionsthese kaum verbessern. Im Endeffekt gewinnt das Management bloß Kapital zurück aus den Verkäufen, kann sich um die Bilanz kümmern oder auch in neue Wachstumsfelder investieren. Die eigentliche Zukunft des Immobilienunternehmens wäre jedoch das iBuying gewesen. Insofern scheint eine wesentliche Veränderung zunächst gescheitert zu sein.

Natürlich ist es positiv, wenn sich die Gerüchte bewahrheiten, dass das Management der Zillow-Aktie rasch Fortschritte machen kann. Es ist jedoch eher als Notbehelf, nicht als neue Investitionsthese zu werten. Insofern: Vorsicht, Fool, wenn du unternehmensorientiert die Anteilsscheine des Immobilienunternehmens aufgrund dieser Schlagzeile bewertest. Positiv ist im Moment jedenfalls wenig und die Rückabwicklung beendet ein Kapitel, das eigentlich ein Erfolg sein sollte.

Der Artikel Zillow-Aktie: Offenbar 2.000 iBuying-Immobilien vor dem Verkauf ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Zillow. The Motley Fool besitzt und empfiehlt Aktien von Zillow (A- & C-Aktien).

Motley Fool Deutschland 2021

Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)

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