Bei der Zooplus-Aktie (WKN: 511170) ist es zuletzt etwas ruhiger geworden. Im Endeffekt steht weiterhin die Übernahme im Raum, die durch Hellman & Friedman oder auch EQT erfolgen könnte. Beide Interessenten haben sich zuletzt mit ihren Geboten überboten. Und damit die Möglichkeit eines Bieter-Kriegs geschürt, der zugegebenermaßen doch recht ruhig verlief.

Zum Montag dieser Woche scheint es ein neues Gebot zu geben: 480 Euro je Zooplus-Aktie stehen im Raum. Aber die Konditionen sind überaus interessant. Hier ist, was Foolishe Investoren zu den neuen Begebenheiten wissen sollten. Und auch, warum der Bieter-Krieg damit jetzt final enden könnte. Oder mit Blick auf den Titel: Keiner bietet offenbar mehr.

Zooplus-Aktie: 480 Euro, letztes Gebot?

Wie es zum Montagmorgen plötzlich hieß, erhöhe Hellman & Friedman das Angebot für die Zooplus-Aktie auf 480 Euro je Aktie. Das wiederum sei eine Erhöhung um 10,00 Euro im Vergleich zur vorherigen Offerte. Natürlich ist das Foolishen Investoren, die die Ausgangslage beobachtet haben, bereits bekannt.

Was jedoch neu ist: Hellman & Friedman und EQT haben inzwischen ebenfalls eine Übereinkunft geschlossen. Demnach werde der Finanzinvestor sein bisheriges Angebot nicht erhöhen oder anderweitig verändern. Dadurch würde das Angebot voraussichtlich verfallen.

Zum Zwecke der Finanzierung der Übernahme der Zooplus-Aktie hätten Hellman & Friedman jedoch eine Partnerschaft geschlossen. So würde im Falle eines Kaufs durch Hellman & Friedman ETQ ein gemeinschaftlich kontrollierender Partner mit gleichen Governance-Rechten entstehen. Definitiv eine spannende Wendung mit Blick auf die angedachte Übernahme und den eigentlichen Bieter-Krieg.

Wenn zwei sich streiten und sich plötzlich die Hände reichen

Mit Blick auf die Zooplus-Aktie und die Übernahme durch Hellman & Friedman oder EQT gibt es plötzlich eine Wende. Anstatt dass die zwei Konkurrenten weiter den Preis in die Höhe treiben, scheinen sie sich untereinander zu einigen. Das dürfte Investoren oder Spekulanten, die auf einen höheren Kaufpreis gewettet haben, möglicherweise nicht schmecken.

Natürlich gibt es den Vorbehalt regulatorischer Einwände. Aber: Das ist eigentlich in solchen Deals stets der Fall. Im Endeffekt scheint sich jedoch abzuzeichnen, dass diese Causa sich dem Ende nähert. Aber: Das ist eigentlich bereits im Vorfeld der Fall gewesen. Nur dass es eben noch die Spekulation oder Hoffnung auf einen Bieter-Krieg gegeben hat, die sich jetzt durch den Zusammenschluss bei der Übernahme der Zooplus-Aktie in Luft aufzulösen scheint.

Der Artikel Zooplus-Aktie: 480 Euro – wer bietet mehr? (Keiner mehr …?) ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Autor: Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst (CMFMrClock)

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