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Devisen im Fokus - Wohin steuern Euro, Britisches Pfund und US-Dollar?

11:35 Uhr 15.03.2019
MarkttrendsTitel-150319

Die Entwicklungen am Devisenmarkt stehen immer unter besonderer Beobachtung der Marktteilnehmer, sind sie doch ein Spiegelbild dessen, was sich in der (Finanz)Welt so tut. Politische Ereignisse, Preis- und Wirtschaftsdaten hinterlassen dabei in den jeweiligen Währungen genauso ihre Spuren, wie geldpolitische Marschrouten und ggf. auch Interventionen von Noten- und Zentralbanken.

Schauen wir uns an dieser Stelle drei der vier wichtigsten Währungen (den Japanischen Yen lassen wir an dieser Stelle einmal außen vor) dieser Welt einmal genauer an und kommentieren die aktuellen Entwicklungen unter Beachtung der beiden Währungspaare EUR / USD und GBP / USD.

Bleiben wir gleich bei GBP / USD. Gemeinhin müsste man annehmen, dass das Britische Pfund in diesen Tagen vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Turbulenzen in London und in Anbetracht des Brexit-Theaters  einen schweren Stand an den Devisenmärkten haben und hier entsprechend gegen andere Währungen, wie etwa den US- Dollar, unter Druck stehen müsste. Doch weit gefehlt. Das Britische Pfund zieht sich aktuell sehr achtbar aus der Affäre. Gerade mit Blick auf die Gemengelage kann man es sogar als beachtliche Stärke bezeichnen. Das ganze Thema Brexit scheint für das Britische Pfund zunächst seinen Schrecken verloren zu haben; zumindest bis auf weiteres. Profitieren konnte das Pfund zuletzt von einer Reihe überraschend starker Konjunkturdaten. Stellvertretend sei nur auf die aktuellen Daten zur britischen Industrieproduktion verwiesen. Der Greenback hingegen "litt" ein wenig unter den aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Verbraucher- und der US-Erzeugerpreise. Das Ganze manifestiert sich in einem spannenden Chartbild von GBP / USD. Das Britische Pfund hat sich nach einem kleinen Durchhänger wieder auf 1,329 US-Dollar vorgearbeitet und damit das Hoch aus dem Februar erreicht. Aus charttechnischer Sicht gilt es nun. Um eine Doppeltop-Formation zu vermeiden, muss der Bereich schleunigst durchbrochen werden. Dieses Szenario würde eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 1,35 US-Dollar offerieren. Sollte der Vorstoß über das Februar-Hoch jedoch ausbleiben, besteht auf der Unterseite das Risiko einer erneuten Bewegung bis in den Bereich von 1,30 US-Dollar.

Schauen wir auf EUR / USD. Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung vor einer Woche hat sich die charttechnische Verfassung des Euros ein wenig entspannt. Drohte zuletzt noch der signifikante Bruch der Marke von 1,12 US-Dollar, so hat sich der Euro nun wieder in Richtung 1,13 US-Dollar vorgekämpft. Damit hat die Gemeinschaftswährung die Unterseite der ehemaligen Handelsspanne 1,13 bis 1,15 US-Dollar erreicht. Dem Währungspaar stehen somit ebenfalls richtungsweisende Handelstage ins Haus. Sollte dem Euro die Rückkehr über die 1,13 US-Dollar und somit der Wiedereintritt in die ehemalige Handesspanne gelingen, so könnte sich die Bewegung noch bis in den Bereich von 1,15 US-Dollar fortsetzen. Anderenfalls könnten noch einmal die 1,12 US-Dollar aktuell werden.


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