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Edelmetalle im Fokus - Stehen Gold, Silber & Co. am Beginn einer neuer Aufwärtsphase?

09:14 Uhr 05.02.2019
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Die jüngste Leitzinsentscheidung der US-Notenbank ist noch keine Woche her und noch immer dominieren die von der FED gemachten Aussagen das Handelsgeschehen an den Kapitalmärkten; vor allem natürlich an den Edelmetallmärkten. Die Ergebnisse dieser FED-Sitzung und die von ihr getätigten Aussagen hatten wir bereits in unserer Kommentierung vom 31.01.2019 mit dem Titel "Markttrends Rohstoffe: Die US-Notenbank liefert, Gold legt zu" an dieser Stelle ausführlich thematisiert. Um das Ganze hier und heute noch einmal zusammenzufassen: Die Aussicht auf eine weniger restriktive Geldpolitik der US-Notenbank in Verbindung mit den vorsichtigen Äußerungen der FED beflügeln die Edelmetalle; insbesondere natürlich Gold. Eine tragfähige Basis für eine starke Entwicklung der Edelmetallpreise scheint demnach gegeben zu sein. Ob es gar der Treibstoff für eine Rally ist bzw. sein wird, muss sich in den nächsten Wochen und Monaten erst noch zeigen.

Wenn man sich die Entwicklung der Edelmetalle in den vergangenen Jahren so ansieht, dann dominierten Korrekturszenarien. Eine wohltuende Ausnahme stellt hier natürlich die phänomenale Rekordjagd von Palladium dar. Bereits beim Schwestermetall Platin bot und bietet sich ein anderes Bild. Seit Jahren steht der Platinpreis unter Druck und "dümpelt" auch gegenwärtig mehr oder weniger so dahin. Platin dürfte es auch in Zukunft mit Blick auf die fundamentale Gemengelage vergleichsweise schwer haben. Während Palladium von allem losgelöst zu sein scheint und Platin noch und wohl auch auf absehbare Zeit mit der Ausbildung eines tragfähigen Bodens beschäftigt ist bzw. sein wird, geben Gold und auch Silber hoffnungsvolle Aufbruchssignale.

Während Gold mit dem Ausbruch über die 1.290 US- Dollar eine wichtige Weichenstellung vollziehen konnte und aktuell unmittelbar davor steht, den nächsten Widerstandsbereich um 1.310 / 1.315 US-Dollar aus dem Weg zu räumen und so möglicherweise den Weg in Richtung 1.370 US-Dollar zu ebnen, zeichnet sich für Silber ein etwas steinigerer Weg ab.

Im oberen Chart wird deutlich, dass Silber über mehrere Monate hinweg zunächst eine Handelsspanne (14,0 / 15,0 US-Dollar) ausbildete und sich Ende 2018 daran machte, diese Handelsspanne über einen aufwärtsgerichteten Ausbruch aufzulösen. Zügig wurde der Widerstandsbereich um 15,8 US-Dollar erreicht, ehe eine Konsolidierung das Edelmetall noch einmal in den Bereich 15,3 US-Dollar drückte. Bereits im Vorfeld des US-Notenbank-Treffens machte sich Silber wieder gen Norden auf und drang hierbei schließlich mit den Ergebnissen des Treffens im Rücken in den aus unserer Sicht zentralen Widerstandsbereich 16,0 / 16,3 US-Dollar ein. Der Schwung reichte jedoch nicht aus, diese Hürde im ersten Anlauf zu meistern. Aktuell ist Silber etwas zurückgekommen, bewegt sich mit 15,9 US-Dollar aber noch immer in unmittelbarer Schlagdistanz zur genannten Zone. Die nächste Zeit wird spannend und womöglich auch richtungsweisend werden. Die zentrale Frage lautet: Kann Silber die Zone 16,0 / 16,3 US-Dollar durchbrechen und so weiteres Aufwärtspotential erschließen?

 


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