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Edelmetalle im Fokus - Trendwende bei Gold und Silber? Palladium außer Rand und Band!

11:20 Uhr 19.03.2019

Der Edelmetallsektor bleibt spannend. Nach dem knackigen Rücksetzer scheinen Gold und Silber so langsam wieder Boden unter die Füße zu bekommen. Die Hoffnung auf einen Trendwende bei den beiden Edelmetallen lebt. Und dann ist ja da auch noch der Überflieger des Sektors. Von allen Fesseln befreit schwingt sich Palladium in diesen Tagen zu neuen Höhen auf. Bei dessen Schwestermetall Platin läuft es allerdings noch nicht ganz so rund. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle daher auf Gold, Silber und Palladium. Platin lassen wir einmal außen vor.

Morgen (Mittwoch, 20.03.) gilt es für die Edelmetalle. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank wird den Finanzmärkten seine Entscheidung über die Leitzinsen mitteilen. In der aktuellen März-Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) wird mehrheitlich mit keinem Zinsschritt gerechnet. Ein solcher würde mehr als nur überraschen. Der Fokus dürfte vor allem auf den begleitenden Kommuniqués und Kommentaren zur Leitzinsentscheidung liegen. Hält die US-Notenbank weiterhin an ihrem neuen, etwas flexibleren Kurs fest? Die jüngsten US-Konjunkturdaten fielen durchwachsen aus. Die in der vergangenen Woche bekanntgegebenen US-amerikanischen Preisdaten für Februar wurden unterhalb der Prognosen liegend veröffentlicht. Insofern wird von dieser Seite her kein Druck auf die US-Notenbank ausgeübt.

Kommen wir auf Gold zu sprechen. Im Vergleich zu unserer letzten Kommentierung vor einer Woche hat sich in Bezug auf die Ausgangslage nur wenig verändert. Gold konnte auf der einen Seite seine eminent wichtige Unterstützung bei 1.280 US- Dollar verteidigen und sich weitgehend oberhalb von 1.300 US-Dollar etablieren, vermochte es aber auf der anderen Seite noch immer nicht, den Widerstand um 1.315 US-Dollar aufzulösen. Doch genau eines solchen Ausbruchs bedarf es bei Gold, um neue Aufwärtsdynamik zu entfachen.

Was bei Gold die 1.315 US-Dollar sind, sind bei Silber die 15,5 US-Dollar. Diese aus charttechnischer Sicht relevante Widerstandsmarke zeigte kürzlich noch einmal ihre Relevanz. Aktuell oszilliert das Edelmetall im Bereich von 15,0 US-Dollar (die aus bullischer Sicht nun nicht mehr unterschritten werden sollten) bis 15,5 US-Dollar. Silber legt damit eine ähnlich zurückhaltende bzw. abwartende Entwicklung an den Tag wie Gold. Ein Ausbruch über die 15,5 US-Dollar könnte endlich frische Kräfte freisetzen. Womöglich gibt ja die FED morgen das entscheidende Signal.

Ein anderes Edelmetall scheint sich weder an US-Dollar-Stärke noch an anderen preisbelastenden Faktoren zu stören. Palladium hat nach einem Rücksetzer  in Richtung 1.500 US-Dollar wieder nach oben abgedreht und nimmt nun die 1.600 US-Dollar ins Visier.... Im Chart hat sich eine veritable Fahnenstange ausgebildet. Daher ist es müßig darauf zu verweisen, dass die Bewegung eigentlich stark überkauft ist. Derzeit stellt die Börsenweisheit "Die Hausse nährt die Hausse!" eindrucksvoll ihre Daseinsberechtigung unter Beweis.


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