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Markttrends: Ölmarkt - Kommen nun endlich frische Signale?

11:17 Uhr 04.02.2019
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Die Ölpreise reagierten in den letzten Handelswochen und -monaten besonders sensibel auf die Entwicklungen im Handelskonflikt der USA mit China. Signale der Entspannung wurden mit anziehenden Ölpreisen quittiert, während Signale einer weiteren Verschärfung Brent C.O. und WTI Oil unter Druck setzten. Am Freitag (01.02.) konnten die Ölpreise wieder etwas deutlicher zulegen. Maßgeblichen Anteil daran dürften die vermeintlichen Fortschritte im Handelsstreit gehabt haben.

Nun muss man natürlich einschränkend vorrausschicken, dass für den Handelskonflikt noch keine finale Lösung zwischen den beiden Parteien ausgearbeitet wurde, aber die jüngsten Gespräche zwischen den USA und China lieferten zuletzt immerhin weitere hoffnungsvolle Anzeichen... US-Präsident Trump wähnt sich bei der Suche nach einer Lösung im Handelskonflikt sogar bereits auf der Zielgeraden und kommentierte den Stand der Verhandlungen rege und erwartungsvoll über Twitter. Der Ölmarkt zeigte sich ebenfalls zufrieden mit dem Verlauf der jüngsten Gesprächsrunde in den USA und blickt nun zuversichtlich auf die Fortsetzung der Gespräche.

Neben den hoffnungsvollen Signalen im Handelsstreit zwischen den USA und China gab es aber auch weitere Faktoren, die die Stimmung der Marktteilnehmer im Ölbereich zuletzt aufhellten und hier sogar ein wenig Kauflaune aufkommen ließen.

Bereits am vergangenen Mittwoch (30.01.) standen die aktuellen Daten zur Entwicklung der US-Rohöllagerbestände im Fokus. Nachdem in der Vorwoche ein massiver Bestandsaufbau den Marktteilnehmern gehörig die Laune verhagelte, war man am Markt im Vorfeld der aktuellen Daten etwas vorsichtiger. Es wurde zwar wieder ein Bestandsaufbau (0,9 Mio. Barrel) durch die EIA (Energy Information Administration) vermeldet, doch lag dieser deutlich unterhalb der Erwartungen und Prognosen. In Bezug auf die US-Rohölproduktion gab es zuletzt keine Veränderungen. Die EIA gab für die Woche zum 25.01.2019 die US-Produktion weiterhin mit einem Niveau von 11,9 Mio. bpd (barrels per day) an. Am Markt zeigt man sich jedoch zuversichtlich und erwartet in diesem Punkt ein wenig Entspannung, denn der Ölfeldserviceanbieter Baker Hughes vermeldete am Freitag (01.02.) bei der Zahl der aktiven Ölplattformen in den USA einen deutlichen Rückgang von 862 aus der Vorwoche auf nun 847. Starke US-Konjunkturdaten (u.a. US-Arbeitsmarktbericht für Januar) rundeten das Bild ab und sorgten dafür, dass Brent C.O. sich wieder in Richtung der massiven Widerstandsmarke um 63,5 US- Dollar aufmachte.  Sollte es dem Ölpreis gelingen, diese aus charttechnischer Sicht relevante Marke zu knacken, würden sich frische Signale generieren und womöglich das Ende der Bodenbildung einläuten.

 


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