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Neuer Höhenflug bei den Ölpreisen? Brent C.O. und WTI legen weiter zu!

11:02 Uhr 08.04.2019
Markttrend-Öl

Seit unserer letzten Kommentierung zu Brent C.O. und WTI Oil vom vergangenen Dienstag (02.04.) hat sich so einiges bei den Ölpreisen getan. Bereits vor knapp einer Woche rückten wir die neuen, frischen Kaufsignale in den Fokus. In der Zwischenzeit setzten Brent C.O. und WTI Oil nach und manifestierten diese aus charttechnischer Sicht bullische Konstellation.

Unter fundamentalen Aspekten fand in den letzten Handelstagen eine Verschiebung der Prioritäten statt. Standen bis zuletzt noch die Hoffnungen auf ein rasches und zudem positives Ende der Handelsgespräche zwischen den USA und China im Fokus der Marktteilnehmer und wirkten sich positiv auf die Ölpreise aus, so werden gegenwärtig die Risiken auf der Angebotsseite stärker bewertet. Unterm Strich geht es in die gleiche Richtung. Sowohl die Aussicht auf eine höhere Nachfrage, infolge einer Beilegung der Handelsstreitigkeiten, als auch die Sorge in Bezug auf eine mögliche Verknappung des Angebots sind preistreibend. Auf der Angebotsseite rückte zuletzt neben der Situation im ölreichen Venezuela auch die Verschärfung der Lage in Libyen in den Fokus. Inwiefern diese Sorgen aber mit Blick auf die "brachliegenden" Produktionskapazitäten der OPEC+  gerechtfertigt sind, ist fraglich. Die OPEC+ wäre jederzeit in der Lage, etwaig auftretende Ausfälle Libyens zu kompensieren. Die Frage ist nur, würde sie das im Bedarfsfall auch zeitnah umsetzen (wollen)...

Die Aufwärtsbewegung der Ölpreise scheint mittlerweile ein Stadium erreicht zu haben, in dem preisbelastende Faktoren mehr und mehr in den Hintergrund treten. Stellvertretend sei an dieser Stelle auf die aktuellen Daten der EIA (Energy Information Administration) verwiesen, die am letzten Mittwoch (03.04.) veröffentlicht wurden und die Woche zum 29.03. betrachteten. Die US-Rohöllagerbestände erhöhten sich den Angaben zufolge deutlich um mehr als 7 Mio. Barrel und übertrafen damit deutlich die Prognosen, die sogar eine leichte Reduzierung der Bestände erwartet hatten. Ein weiterer Knackpunkt war die Entwicklung der US-Rohölproduktion, die sich für den Berichtszeitraum auf 12,2 Mio. bpd erhöhte, nach 12,1 Mio. bpd in der Vorwoche. Zu einem nachhaltigen Dämpfer kam es als Folge der Daten aber nicht.

Kommen wir noch kurz auf die charttechnischen Aspekte zu sprechen. Brent C.O. hat mit dem Ausbruch über die 70,0 US- Dollar ein weiteres wichtiges Kaufsignal generiert. Zudem konnte sich der Ölpreis vom Widerstandsbereich um 68,5 Dollar lösen. Damit scheint der Weg in Richtung 73 bis 75 US-Dollar frei zu sein. Auf der Unterseite sollten nun die 68,5 US-Dollar nicht mehr unterschritten werden.

Bei WTI Oil sieht das Ganze noch vielversprechender aus. Der dynamische Ausbruch über die 60,0 US-Dollar offeriert nun die Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 65,0 US-Dollar. Hier gilt es, die 60,0 US-Dollar auf der Unterseite zu beachten. Die sollten tunlichst nicht mehr unterschritten werden, um das bullische Szenario nicht doch noch ins Wanken zu bringen.


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