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Ölmarkt im Fokus - Brent C.O. mit Kaufsignal?

12:00 Uhr 14.03.2019
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In unserer letzten Kommentierung zum Ölmarkt hatten wir das zähe Ringen von Brent C.O. um neue, frische Signale thematisiert. Der Ölpreis bildete zuletzt eine vergleichsweise enge Handelsspanne zwischen 65,0 US- Dollar und 67,0 US-Dollar aus. Aus dem bullischen Blickwinkel betrachtet verliefen die letzten Handelstage bzw. -wochen durchaus vielversprechend. Die jüngste Konsolidierung innerhalb der genannten Handelsspanne könnte die Basis für einen signifikanten Aufwärtsimpuls gelegt haben. Nun muss Brent C.O. nur noch diese Annahme bestätigen, scheint diesbezüglich aber auf einem guten Weg zu sein...

Die Ölpreise wurden zuletzt u.a. von den im globalen Maßstab gesenkten Wachstumsprognosen limitiert. Wir hatten diesbezüglich die vorsichtigen Äußerungen der US-Notenbank FED (u.a. im Beige Book), die Einschätzungen der EZB und auch die für chinesische Verhältnisse moderaten Wachstumsziele für 2019 thematisiert. Eine Reihe schwächerer Konjunkturdaten schlug dann in die gleiche Kerbe; u.a. enttäuschte ja noch zuletzt der US-Arbeitsmarktbericht für Februar; vor allem im Hinblick auf die Zahl der neugeschaffenen Stellen.

Dass Brent C.O. gegenwärtig dennoch dabei ist, den Widerstand im Bereich von 67,0 US-Dollar auszuhebeln, liegt an einigen preistreibenden Faktoren. Konzentrieren wir uns an dieser Stelle einmal auf die US-Daten der aktuellen Handelswoche. Die am Montag (11.03.) veröffentlichten US-Einzelhandelsumsätze konnten hierbei genauso überzeugen, wie die am gestrigen Mittwoch (13.03.) veröffentlichten Auftragseingänge für langlebige Güter. Und auch die Preisentwicklung in den USA spielte mit. Am Dienstag (12.03.) wurden die US-Verbraucherpreise für Februar unterhalb der Markterwartung veröffentlicht. Ein ähnliches Bild bot sich dann am Mittwoch bei den US-Erzeugerpreisen. Der US-Notenbank bietet sich damit weiterhin der entsprechende Spielraum, um ihre nun vorsichtige Geldpolitik bis auf weiteres fortsetzen zu können.

Eine gewisse Spannung boten dann die gestrigen Daten der Energy Information Administration (EIA). Nach dem in der Vorwoche vermeldeten satten Aufbau der US-Rohöllagerbestände rechnete der Markt auch für die aktuelle Veröffentlichung mit einem Bestandsaufbau. Doch die EIA gab eine überraschend deutliche Reduzierung der Bestände um knapp 3,9 Mio. Barrel bekannt. Des Weiteren wurde die US-Ölproduktion für die Woche zum 08.03. mit 12,0 Mio. bpd ausgewiesen; nach 12,1 Mio. bpd in der Vorwoche.

Die aktuelle Gemengelage, die von der Situation in Venezuela und der rigorosen Förderpolitik Saudi-Arabiens ergänzt wird, verhilft Brent C.O. nun möglicherweise dazu, den entscheidenden Ausbruch über die 67,0 US-Dollar zu lancieren. Gelingt dieses, warten bereits die 70,0 US-Dollar als erstes, mögliches Etappenziel der Bewegung. Im besten Fall werden nun die 65,0 US-Dollar auf der Unterseite nicht mehr unterschritten. Eine weitere Unterstützung bietet unverändert der Bereich um 63,5 US-Dollar.


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