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Ölpreise setzen sich in Bewegung - Frische Kaufsignale bei Brent und WTI

14:45 Uhr 02.04.2019
Markttrend-Öl

Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn in Bewegung gesetzt. Sowohl Brent C.O. als auch WTO Oil konnten hierbei frische Kaufsignale generieren. Insbesondere WTI Oil hat seine charttechnische Ausgangslage damit erheblich verbessern können. Bis zuletzt waren noch Anzeichen dafür zu finden, dass die Ölpreise womöglich eine obere Trendwende ausbilden könnten. Die Gefahr einer heraufziehenden Korrektur scheint nun vorerst gebannt zu sein.

Bislang bewegten sich die Ölpreise in einer überaus diffizilen Gemengelage. Die durchaus überraschend stark ausgeprägte Förderdisziplin der OPEC+ (OPEC-Mitglieder und mit ihr verbundene Produzenten, wie etwa Russland), deren Ziel es natürlich ist, das Angebot zu verknappen, stand einer robuste US-Rohölproduktion gegenüber. Ergänzt wurde die Gemengelage von zweitweise aufflammenden Konjunktursorgen, die als Folge enttäuschender Daten immer wieder aufs Neue befeuert wurden.

Die Erholung der Ölpreise zu Wochenbeginn wurde vor allem von überraschend positiven chinesischen Konjunkturdaten getragen. So wurde u.a. der wichtige Caixin-Einkaufsmanagerindex für das produzierende Gewerbe am Montag deutlich oberhalb der Prognosen veröffentlicht. Was vor diesem Hintergrund ebenfalls wichtig ist, dass der Index seinen Schwellenwert von 50 Punkten überschreiten konnte. Werte über 50 Punkte deuten Wachstum an. Werte, die darunter liegen, deuten entsprechend einen Rückgang an. Das "linderte" ein wenig die Konjunktursorgen. Des Weiteren dürfte noch die deutlich verringerte Zahl der aktiven US-Ölplattformen nachgewirkt haben, die am vergangenen Freitag (29.03.) vom US-Ölfeldserviceanbieter Baker Hughes veröffentlicht wurde und gemeinhin als Frühindikator für den Verlauf der US-Ölproduktion gilt. Die robuste US-Ölproduktion konterkarierte bis dato die Bemühungen der OPEC+, das Angebot zu verknappen. Womöglich deutet sich über die zuletzt deutlich gesunkene Anzahl der aktiven Ölplattformen in den USA eine zurückgehende US-Ölproduktion und somit eine Abschwächung eines Belastungsfaktors für die Ölpreise an.

Bleiben wir gleich bei den US-Daten. Am morgigen Mittwoch (03.04.) wird es diesbezüglich wieder spannend, wenn die EIA (Energy Information Administration) die Daten für die Woche zum 29.03. bekanntgeben wird. Neben der Entwicklung der US-Rohöllagerbestände (in der Woche zum 22.03. um 2,8 Mio. Barrel gestiegen) dürften vor allem die aktuellen Daten zur US-Rohölproduktion (in der Woche zum 22.03. bei 12,1 Mio. bpd). Im Fokus stehen. Damit könnte der aktuell zu beobachtende Vorstoß bei den Ölpreisen noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden.

Schauen wir noch kurz auf die charttechnischen Aspekte bei den beiden Ölpreisen und bemühen hier jeweils einen 3-Monats-Chart und beginnen mit Brent C.O.

Brent C.O. konnte das letzte Bewegungshoch bei 68,5 US- Dollar durchstoßen und dürfte nun Kurs auf die 70 US-Dollar nehmen. Auf der Unterseite hielten die 65,0 US-Dollar zuletzt Rücksetzern stand. Diese Marke gilt es unverändert zu beachten.

Noch klarer ist das Kaufsignal bei WTI Oil nach dem Ausbruch über die 60,0 US-Dollar-Marke. Im Idealfall winkt nun eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 65.0 US-Dollar. Die 60,0 US-Dollar und auch die 57,5 US-Dollar fungieren nun als wichtige Unterstützungen.


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