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Turbulente Zeiten am Devisenmarkt

14:50 Uhr 16.04.2019
MarkttrendsTitel

Devisenmärkte im Fokus: Spannung bei USD / JPY, EUR / USD in Warteschleife

Der Devisenmarkt hat auch in der Woche vor Ostern einige spannende Konstellationen zu bieten. Einige wichtige Konjunkturdaten und andere Termine stehen noch an und haben durchaus das Potential, weitere Impulse zu geben. Kurzum: Von einer vorösterlichen Ruhe ist man am Devisenmarkt weit entfernt.

Stürzen wir uns gleich ins Getümmel und schauen auf USD / JPY. Mit dem Jahreswechsel setzte bei USD / JPY eine Erholung ein. Der Greenback machte gegen den Yen Boden gut. Die durchaus beachtliche Rally vom Jahresbeginn endete schließlich Anfang März im Bereich von 112,0 JPY. Die sich dann anschließende Korrektur auf 110,0 JPY ging erneut in eine Aufwärtsbewegung des US-Dollars gegen den Yen über. Es entwickelte sich ein zähes Ringen des Greenbacks um die Marke von 112,0 JPY. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen kann man diesem Widerstand eine große Relevanz beimessen.

In den nächsten Handelstagen stehen sowohl auf japanischer als auch auf US-amerikanischer Seite einige wichtige Daten an. Morgen (Mittwoch, 17.04.) werden u.a. in Japan Daten zum Export und Import sowie zur Industrieproduktion veröffentlicht. Auf US-Seite wird es bereits am heutigen Dienstag (16.04.) spannend, denn es stehen die Daten zur Industrieproduktion auf der Agenda. Besondere Aufmerksamkeit dürften die Marktteilnehmer dem Mittwoch schenken. Die US-Notenbank wird in ihrem Beige Book eine aktuelle Einschätzung zur Verfassung der Wirtschaft in den USA geben. Am Donnerstag (18.04.) geht es dann mit relevanten Daten zu den US-Einzelhandelsumsätzen weiter.

Aus charttechnischer Sicht ist die Aufgabenstellung klar. Der US- Dollar muss den Widerstand um 112,0 JPY aufhebeln, um sich weiteres Aufwärtspotential zu erarbeiten. In diesem Fall würde eine Fortsetzung der Bewegung bis in den Bereich von 114,0 / 114,5 JPY winken. Auf der Unterseite gilt es unverändert, den Bereich um 110,0 JPY im Auge zu behalten. Diesem vorgelagert befindet sich bei 110,8 JPY das letzte Verlaufstief, was wiederum ebenfalls als wichtige Unterstützung fungiert.

Bei Euro gegen US-Dollar ist die jüngste Erholung des Euro im Bereich von 1,13 US-Dollar zum Stehen gekommen. Die aktuellen ZEW-Daten (für Deutschland separat und für die Eurozone) vermochten es heute nicht, für nachhaltige Impulse zu sorgen, fielen sie doch gemischt aus. Am Mittwoch warten die Verbraucherpreise für die Eurozone. Am Donnerstag (18.04.) stehen ebenfalls wichtige Konjunkturdaten an. Die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und für das nicht-verarbeitende Gewerbe werden sowohl für Deutschland als auch für die Eurozone veröffentlicht. Euro / US-Dollar wartet auf neue Impulse, um die seit Wochen dominierende Handelsspanne 1,12 US-Dollar bis 1,14 US-Dollar aufzulösen. Eine Neubewertung der Lage ist erst erforderlich, sollte das Währungspaar aus dieser Warteschleife ausbrechen.


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