CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

Chinas Telekomausrüster ZTE darf US-Geschäft fortsetzen

12:39 Uhr 26.05.2018
Telefonat
US-Präsident Donald Trump während eines Telefonats im Oval Office des Weißen Hauses. Foto: Andrew Harnik/AP/Archiv

Washington/Peking (dpa) - Der von Sanktionen betroffene chinesische Telekom-Ausrüster ZTE kann seine Geschäfte in den USA gegen Auflagen und Zahlung einer Milliardenstrafe wieder aufnehmen.

US-Präsident Donald Trump teilte am späten Freitagabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit, ZTE müsse eine Strafe von 1,3 Milliarden US- Dollar (1,11 Mrd Euro) zahlen, umfangreiche Sicherheitsgarantien abgeben sowie sein Management auswechseln. Auch müsse ZTE US-Teile kaufen.

Die US-Regierung hatte ZTE im April für sieben Jahre vom Zugang zu jeglichen amerikanischen Technologien ausgeschlossen. Chips aus den USA spielen eine zentrale Rolle in Netzwerk-Technik und Smartphones des Konzerns. ZTE hatte daraufhin große Teile der Produktion stillgelegt - und Peking und Washington fingen Gespräche über alternative Strafen an.

ZTE ist der viertgrößte Anbieter von Technik für Telekommunikationsnetze. Die Strafe für das Unternehmen geht auf umstrittene Lieferungen von Telekom-Ausrüstung an Iran und Nordkorea zurück.

Mitteilung Trump

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
Die CSU hat bei der Wahl am Sonntag einen herben Rückschlag erlitten. Finden Sie, dass Horst Seehofer und Markus Söder dafür die Konsequenzen tragen sollten?
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen

 
News-Diskussion (0 Beiträge)
Bitte ignorieren! Wenn Sie diese Felder sehen, füllen Sie diese bitte NICHT aus!
Nachricht
Sie müssen eingeloggt sein, um an dieser Diskussion teilzunehmen.
  • Keine Beiträge vorhanden!