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EBA: Banken unzureichend auf harten Brexit vorbereitet

12:21 Uhr 25.06.2018
EBA-Chef Andrea Enria
EBA-Chef Andrea Enria, hier im Herbst 2016, sorgt sich über eine unzureichende Vorbereitung auf den Brexit. Foto: Olivier Hoslet

London (dpa) - Viele Banken sind nach Einschätzung der EU-Bankenaufsicht EBA nicht angemessen auf einen harten Brexit vorbereitet: «Die Zeit für die erforderlichen Maßnahmen wird knapp.»

Die EBA sei der Auffassung, dass die Planungen «in einer Reihe von Bereichen schneller voranschreiten» sollten, mahnte die Behörde.

Der geplante EU-Austritt Großbritanniens (Brexit) stellt in London angesiedelte Banken vor ein Problem: Für Dienstleistungen in der Europäischen Union benötigen sie ein Standbein in einem EU-Staat. Die Zwei-Jahres-Frist für die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Brüssel über die Brexit-Modalitäten läuft bis Ende März 2019. Ob es danach eine Übergangsfrist geben wird, ist noch offen.

«Unternehmen können nicht davon ausgehen, dass sie weiterhin wie bisher operieren noch können sie sich auf bis jetzt nicht realisierte politische Vereinbarungen oder Maßnahmen der Politik stützen», erklärte EBA-Chef Andrea Enria.

Mitteilung EBA

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