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Einigung in Textil-Tarifverhandlungen

10:55 Uhr 13.02.2019
Textil-Tarifvertrag
Markus Simon, Verhandlungsführer der Arbeitgeber bei den Textil-Tarifverhandlungen. Nach drei Verhandlungsrunden gibt es nun mit der IG IG Metall einen Tarifabschluss. Foto: Heinl/photothek für textil+mode/dpa

Bielefeld (dpa) - Nach drei Verhandlungsrunden haben sich die IG Metall und die Arbeitgeber der Textilindustrie in Westdeutschland in der Nacht zum Mittwoch auf einen Tarifabschluss geeinigt.

Die rund 100.000 Beschäftigten der westdeutschen Textilindustrie bekommen ab August in zwei Schritten insgesamt 4,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt, wie IG Metall und Arbeitgebervertreter am Mittwochmorgen mitteilten. Außerdem sollen sie eine Einmalzahlung von 340 Euro erhalten.

Der Tarifabschluss gilt für zwei Jahre. Er sieht zudem Verbesserungen bei der Altersteilzeit, den Ausbildungsvergütungen sowie dem Urlaubsgeld vor. Das Ergebnis sei vor allem durch den Druck der mehr als 10.000 Warnstreikenden erreicht worden, sagte Manfred Menningen, der Verhandlungsführer der IG Metall, in einer Mitteilung.

Ursprünglich hatte die IG Metall eine Einkommenserhöhung um 5,5 Prozent gefordert. Die Arbeitgeber hatten 3,4 Prozent mehr Geld sowie Einmalzahlungen bei einer Vertragslaufzeit von 28 Monaten angeboten.

«Mit dem Kompromiss sind wir an die Grenze des Machbaren gegangen», erklärte der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Markus Simon. Die Gespräche für die 10.000 Textilbeschäftigten in Ostdeutschland werden separat geführt.

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