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EU-Parlament bestimmt ehrgeizigere Ziele fürs Energiesparen

15:55 Uhr 13.11.2018
Energiesparen
Energieeffizienz bedeutet, dass derselbe Nutzen mit weniger Ausgangsenergie erreicht wird. Ein Weg sind sparsame Geräte und eine bessere Dämmung von Gebäuden. Foto: Jens Büttner

Straßburg (dpa) - Die EU steckt sich ehrgeizigere Ziele beim Energiesparen, um beim Klimaschutz voranzukommen. Bis 2030 sollen die
Energieeffizienz um 32,5 Prozent gesteigert und der Verbrauch
insgesamt deutlich gedrückt werden.

Entsprechende neue EU-Regeln nahm das Europaparlament mit großer Mehrheit an. Außerdem soll der Anteil der erneuerbaren Energien bis 2030 auf knapp ein Drittel (32 Prozent) steigen.

Energieeffizienz bedeutet, dass derselbe Nutzen mit weniger
Ausgangsenergie erreicht wird. Ein Weg sind sparsame Geräte und eine bessere Dämmung von Gebäuden. Derzeit gilt das Ziel, die Effizienz bis 2020 um 20 Prozent zu steigern. Jetzt geht es
um die Fortschreibung im nächsten Jahrzehnt. Dank höherer Effizienz soll der Geldbeutel der EU-Bürger geschont werden, die etwa weniger für Heizen ausgeben müssten. Europa soll zudem weniger auf Importe von Gas, Öl oder Kohle angewiesen sein. Auch der Ausstoß von Treibhausgasen soll sinken.

Dieses Ziel soll auch mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien erreicht werden. Gemeint ist sowohl Ökostrom aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse als auch erneuerbare Energien zum Heizen und Kühlen sowie für den Verkehr. Die neuen Regeln sollen es Bürgern zudem leichter machen, Strom vom eigenen Dach ins Netz einzuspeisen.

Formal muss nun noch der Rat der Mitgliedstaaten den neuen Regeln zustimmen. Dann haben die Regierungen 18 Monate Zeit, um die rechtlichen Vorgaben für die Energieeffizienz in nationale Gesetze zu übertragen. Bei den erneuerbaren Energien läuft diese Frist am 30. Juni 2021 aus.

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