CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

Junge Hacker sollen Unternehmen und Behörden erpresst haben

16:42 Uhr 27.02.2019
Hacker
Die drei Verdächtigen sollen bereits im Jahr 2017 mit Attacken auf Webseiten und IT-Infrastrukturen eine Überlastung der Server verursacht haben. Foto: Silas Stein

Köln (dpa) - Jugendliche Hacker sollen mit einer Cyberattacke mehrere große Unternehmen und Behörden erpresst haben.

Ermittler stellten bei Durchsuchungen in Bochum, Hamburg und im Landkreis Lahr (Baden-Württemberg) Beweise sicher, wie die Staatsanwaltschaft in Köln und das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA) mitteilten. Auch in Österreich und der Schweiz wurde ermittelt.

Die drei Verdächtigen, zwei von ihnen noch minderjährig, sollen demnach bereits im Jahr 2017 mit sogenannten DDoS-Attacken («Distributed Denial of Service») auf die jeweiligen Webseiten und IT-Infrastrukturen eine Überlastung der Server verursacht haben. Dadurch konnten diese vorübergehend nicht mehr genutzt werden, hieß in der Mitteilung. Anschließend hätten die Hacker Geld gefordert, um auf weitere Angriffe zu verzichten. Gegen sie wird nun unter anderem wegen Erpressung ermittelt.

Weitere Angaben zu den betroffenen Unternehmen und Behörden sowie zu einem möglicherweise entstandenen Schaden machten die Ermittler nicht.

Mitteilung Staatsanwaltschaft und LKA

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
In immer mehr Städten drohen Diesel-Fahrverbote. Die Autoindustrie verspricht saubere Motoren. Würden Sie sich noch einen Diesel kaufen?
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen

 
Keine Diskussionsbeiträge vorhanden!