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Knapp 9500 Anträge auf Dürrehilfen von Landwirten

13:00 Uhr 12.03.2019
Dürre und Hitze
Eine Kuh versucht, auf einer vertrockneten Weide noch etwas Futter zu finden. Hitze und Trockenheit machten den Bauern im Sommer 2018 zu schaffen. Foto: Jan Woitas/ZB/Archiv

Berlin (dpa) - Nach der wochenlangen Dürre in vielen Regionen Deutschlands im vergangenen Jahr sind bis Mitte Januar knapp 9500 Anträge auf staatliche Hilfen eingegangen.

Bewilligt wurden bis Ende Januar Anträge mit einem Volumen von 84,5 Millionen Euro, wie Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) am Dienstag in Berlin mitteilte. Noch gebe es nicht alle Abrechnungen. Über den weiteren Umgang mit teils nicht abgerufenen Bundesmitteln solle mit den Ländern auch bei der Agrarministerkonferenz gesprochen werden.

Bund und Länder hatten angesichts der extremen Trockenheit Hilfen von jeweils bis zu 170 Millionen Euro bereitgestellt. Schwelle für die Unterstützung ist, dass eine Existenzbedrohung festgestellt wird. Gerechnet worden war mit bis zu 10 000 betroffenen Betrieben. Klöckner hatte die Ernteschäden im August 2018 als Ereignis von «nationalem Ausmaß» eingestuft - und erstmals seit 2003 wieder Bundeshilfen wegen einer Dürre zugesagt. Kein Interesse an Hilfsprogrammen hatten Rheinland-Pfalz und das Saarland angemeldet.

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