CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

Opel sichert verbleibende Jobs bis Sommer 2023 zu

16:36 Uhr 06.07.2018
Rüsselsheim
Außer dem Stammwerk Rüsselsheim unterhält Opel in Deutschland Standorte in Eisenach, Kaiserslautern, Bochum und Dudenhofen. Foto: Andreas Arnold

Rüsselsheim (dpa) - Der Stellenabbau bei Opel bleibt wie im Mai verabredet vorerst auf 3700 Jobs begrenzt.

Die verbleibenden mehr als 15 000 Arbeitsplätze bei dem Autobauer, der seit knapp einem Jahr zum französischen PSA-Konzern gehört, sind bis einschließlich Juli 2023 vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt.

Diese vor gut fünf Wochen vereinbarten Eckpunkte wurden nun in einem Zukunftstarifvertrag fixiert, wie Opel-Geschäftsleitung, IG Metall und Gesamtbetriebsrat gemeinsam mitteilten.

Ende Mai hatten sich die Beteiligten nach wochenlangem Ringen auf ein Eckpunkte-Papier zur Zukunft der deutschen Opel-Standorte geeinigt. Gegen Lohnzugeständnisse der verbleibenden Beschäftigten sicherte Opel zu, den Stamm an den deutschen Standorten von etwa 19 000 Beschäftigten nur um 3700 zu vermindern - und zwar auf freiwilliger Basis über verschiedene Abfindungs- und Vorruhestandsprogramme.

Außer dem Stammwerk Rüsselsheim unterhält Opel in Deutschland Standorte in Eisenach, Kaiserslautern, Bochum und Dudenhofen. Opel sicherte zudem Investitionen und Projekte für sämtliche Werke und Standorte zu.

Ruhe kehrt bei dem seit Jahren gebeutelten Autohersteller damit aber nicht ein: Am Vortag hatten Berichte über einen möglichen Teilverkauf des Entwicklungszentrums in Rüsselsheim den Betriebsrat alarmiert.

Nach Betriebsratsinformationen könnten 4000 der dort etwa 7000 Beschäftigten betroffen sein. Opel prüft nach eigenen Angaben verschiedene Optionen für das Zentrum. «Strategische Partnerschaften mit anderen Unternehmen» seien Teil der Überlegungen, hatte das Unternehmen mitgeteilt, es gebe aber noch keine Entscheidungen.

Gemeinsame Erklärung 6.7.2018

IG Metall zu Eckpunkten 30.5.2018

Jetzt mitmachen: Aktuelle börsennews.de Umfrage
Nach seinen Äußerungen zu den fremdenfeindlichen Übergriffen in Chemnitz steht Geheimdienstchef Hans-Georg Maaßen in der Kritik. Finden Sie, er sollte jetzt zurücktreten?
Der "Märkte am Mittag"-Newsletter
  • Täglich aktuelle Topnews
  • Die wichtigsten Aktien im Überblick
  • Exklusive Hintergrundanalysen

 
News-Diskussion (0 Beiträge)
Bitte ignorieren! Wenn Sie diese Felder sehen, füllen Sie diese bitte NICHT aus!
Nachricht
Sie müssen eingeloggt sein, um an dieser Diskussion teilzunehmen.
  • Keine Beiträge vorhanden!