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Welche Zahlungsströme werden zur Berechnung des Cashflow aus Investitionstätigkeit verwendet?   

Cashflow aus Investitionstätigkeit

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit ist die Differenz aus Ein- und Auszahlungen, die im Investitionsbereich eines Unternehmens anfallen. Dabei stellen Investitionen den Erwerb oder die Veräußerung von langfristigen Vermögensgegenständen und anderen Finanzanlagen dar, die nicht zum Nettoumlaufvermögen oder Zahlungsmitteläquivalenten gehören. Nach DRS 2 (Deutscher Rechnungslegungsstandard 2) ist die Ermittlung des Cashflows aus Investitionstätigkeit wie folgt aufgebaut: Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens / immateriellen Anlagevermögens - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen / immaterielle Anlagevermögen + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen ± Einzahlungen und Auszahlungen aus dem Erwerb und dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten ± Einzahlungen und Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition = Cashflow aus der Investitionstätigkeit. Nach den internationalen Regeln des IFRS ist die Cashflowberechnung und somit auch die des Cashflows aus Investitionstätigkeit im IAS 7 geregelt.