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Wie lässt sich die Inflation messen?   

Inflation

Die Inflation bezeichnet einen Anstieg des Preisniveaus über einen bestimmten Zeitraum. Dies geschieht auf Grund einer Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank. Dabei ändert sich das Verhältnis von Geld und Gütern in dem Maße, dass mehr Geld für ein Gut aufgebracht werden muss beziehungsweise für eine Einheit Geld weniger Güter erhältlich sind. Die Inflation ist also eine Geldentwertung. Gemessen wird die Inflation mit Hilfe eines sogenannten Verbraucherpreisindexes. Dabei wird ein Warenkorb herangezogen und die Veränderung der Preise der Güter aus diesem Warenkorb zu einem Basisjahr verglichen. Dieser Warenkorb besteht aus einer Anzahl verschiedener Güter, die repräsentativ für den Konsum in Deutschland stehen. Neben dem Verbraucherpreisindex hat sich auch der COLI (cost of living index) zur Messung der Inflation bewährt. Hier wird gemessen, wie viel die Haushalte ausgeben müssen, um ein bestimmtes Nutzenniveau zu erreichen. Gründe für eine Inflation können in der Senkung des Angebots oder der Erhöhung der Nachfrage begründet liegen, als auch im Anstieg der Geldmenge oder der Umlaufgeschwindigkeit. Die größte Inflation, die Deutschland und andere Industrienationen miterlebt haben, war von 1914 bis 1923. In den Jahren 1922 und 1923 kam es sogar zu einer Hyperinflation, bei der zum Schluss ein US-Dollar 4,2 Billionen Mark wert war.