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MÜNCHENER RÜCK-Portrait

MUENCHENER RUECKVERSICHERUNGS-GESELLSCHAFT AG

Münchener Rück-Firmenprofil

Die Münchener Rück ist eine der größten Rückversicherungs-Gesellschaften weltweit. Neben dem Kerngeschäft Rückversicherung ist der Konzern auch in den Bereichen Erstversicherung sowie in der Krankenrück- und Krankenerstversicherung außerhalb Deutschlands aktiv. Darüber hinaus ist einer der zentralen Unternehmensbereiche der Münchener Rück das Erstversicherungsgeschäft der ERGO-Versicherungsgruppe. Hier konzentriert sich die Gesellschaft auf Kunden in Deutschland und Europa. Die dritte Säule der Unternehmensstrategie ist der Bereich Munich Health. Hier bündelt der Konzern sein gesamtes globales Gesundheits-Know-how in der Erst- und Rückversicherung. Die Münchener Rück ist weiterhin im Bereich Asset Management tätig.

Unter der Annahme konstanter Wechselkurse rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2015 mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 47 und 49 Mrd. EUR. Im Rückversicherungssegment werden Bruttobeiträge zwischen 26 und 27 Mrd. EUR erwartet, für das Geschäftsfeld ERGO zwischen 16 und 16,5 Mrd. EUR. Die gesamten Beitragseinnahmen im Geschäftsfeld ERGO (inkl. Sparbeiträgen aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten) sollten 2015 zwischen 17,5 und 18 Mrd. EUR liegen. Für Munich Health werden gut 5 Mrd. EUR gebuchte Bruttobeiträge erwartet. In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re 2015 eine Schaden-Kosten-Quote von rund 98 % der verdienten Nettobeiträge an. Der Anstieg von mehr als 5 %-Punkten zu der 2014 erzielten Quote ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass 2014 zufallsbedingt weniger Großschäden als prognostiziert eingetreten waren. Für 2015 rechnet Munich Re mit Großschäden im Umfang von knapp 2 Mrd. EUR; das entspricht unverändert 12 % der verdienten Nettobeiträge. Die Schaden-Kosten-Quote im Segment ERGO Schaden/Unfall Deutschland sollte 2015 bei einer normalen Großschadenlast mit rund 93 % ein sehr gutes Niveau erreichen; im Segment ERGO International sollte die Schaden-Kosten-Quote rund 97 % betragen. Bei Munich Health wird eine Schaden-Kosten-Quote von rund 99 % erwartet. Für 2015 geht Munich Re weiterhin von einem insgesamt sehr niedrigen Marktzinsniveau und somit geringeren laufenden Erträgen aus festverzinslichen Anlagen aus. Insgesamt rechnet Munich Re mit einem Kapitalanlageergebnis von mindestens 7 Mrd. EUR; dies entspräche einer Rendite auf Kapitalanlagen von mindestens 3 %. Das Konzernergebnis in der Rückversicherung sollte 2015 bei mindestens 2 Mrd. EUR liegen. Für das Geschäftsfeld ERGO erwartet Munich Re für 2015 ein Konzernergebnis von rund 500 Mio. EUR, also deutlich über dem Ergebnis von 2014, das vor allem durch die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts im Segment ERGO International belastet war. Im Geschäftsfeld Munich Health wird aufgrund geringerer Erträge aus Kapitalanlagen und wegfallender steuerlicher Sondereffekte ein Gewinn in einer Spanne von 50 bis 100 Mio. EUR angestrebt. Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re ein Konzernergebnis in einer Spanne von 2,5 bis 3 Mrd. EUR an.

Update 7.05.2015: Die Erwartungen für 2015 haben sich im Vergleich zu den Angaben des im März veröffentlichten Geschäftsberichts 2014 kaum verändert: Inzwischen rechnet die Gruppe für das Geschäftsjahr 2015 mit gebuchten Bruttobeiträgen zwischen 49 und 51 Mrd. EUR. Der Anstieg von 2 Mrd. EUR im Vergleich zu der bisherigen Prognose ist überwiegend auf positive Wechselkurseffekte zurückzuführen. Im Geschäftsfeld Rückversicherung werden jetzt Bruttobeiträge von rund 28 Mrd. EUR erwartet. Für Munich Health werden - ebenfalls überwiegend bedingt durch positive Wechselkurseffekte - rund 5,5 Mrd. EUR gebuchte Bruttobeiträge erwartet. In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re 2015 nunmehr eine Schaden-Kosten-Quote von nur noch rund 97 % der verdienten Netto¬beiträge an; die Verbesserung um einen Prozentpunkt gegenüber der Prognose vom März ist dem niedrigen Großschadenanfall im 1. Quartal zu verdanken. Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re weiterhin ein Konzernergebnis in einer Spanne von 2,5 bis 3 Mrd. EUR an.

Update 6.08.2015: In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re 2015 nunmehr eine Schaden-Kosten-Quote von rund 96 % der verdienten Nettobeiträge an. Das Konzernergebnis in der Rückversicherung sollte 2015 bei mindestens 2,5 Mrd. EUR (bisher: mindestens 2 Mrd. EUR) liegen. Für die Schaden- und Unfallerstversicherung der ERGO wird eine Schaden-Kosten-Quote von 95 % nach bisher 93 % (Deutschland) bzw. 99 % nach bisher 97 % (International) erwartet. In der Lebensrückversicherung rechnet Munich Re inzwischen mit einem versicherungstechnischen Ergebnis von rund 300-350 Mio. EUR, nachdem der Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr unter den Erwartungen lag. Für künftige Geschäftsjahre wird wieder ein versicherungstechnisches Ergebnis von etwa 400 Mio. EUR erwartet. Munich Re rechnet jetzt mit einer Rendite auf Kapitalanlagen von rund 3,3 % (bisher: mindestens 3 %). Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re inzwischen ein Konzernergebnis von mindestens 3 Mrd. EUR an; damit würde die Gruppe ihre bisher als Ziel genannte Gewinnspanne von 2,5 bis 3,0 Mrd. EUR übertreffen.

Update 5.11.2015: In den ersten drei Quartalen ergaben sich in den einzelnen Berichtssegmenten Abweichungen von den erwarteten Ergebnissen, die sich auch im Jahresergebnis niederschlagen - so etwa wegen der naturgemäß auftretenden Schwankungen beim Großschadenanfall oder beim Kapitalanlageergebnis. Entsprechend passt Munich Re ihre Erwartungen für 2015 im Vergleich zu den Angaben des im August 2015 veröffentlichten Halbjahresberichts wie folgt an: Die gebuchten Bruttobeiträge sollen nun rund 50 Mrd. EUR betragen; das ist die Mitte der bisher genannten Spanne von 49 bis 51 Mrd. EUR. Davon entfallen rund 28 Mrd. EUR auf die Rückversicherung, 16,5 Mrd. EUR auf ERGO (zuletzt: Spanne von 16 bis 16,5 Mrd. EUR) und leicht über 5,5 Mrd. EUR (zuletzt: rund 5,5 Mrd. EUR) auf Munich Health. In der Schaden- und Unfallrückversicherung strebt Munich Re 2015 nunmehr eine Schaden-Kosten-Quote von rund 95 % (zuletzt: 96 %) der verdienten Nettobeiträge an. Für die Schaden- und Unfallerstversicherung der ERGO wird für Deutschland eine Schaden-Kosten-Quote von 96 % (zuletzt: 95 %) (Deutschland) bzw. im internationalen Geschäft 101 % (zuletzt: 99 %) erwartet. Die Schaden-Kosten-Quote im Geschäftsfeld Munich Health dürfte bei rund 100 % (zuletzt: rund 99 %) liegen. Nachdem der Geschäftsverlauf vor allem im 2. Quartal unter den Erwartungen lag rechnet Munich Re in der Lebensrückversicherung, mit einem versicherungstechnischen Ergebnis von rund 300-350 Mio. EUR. Für künftige Geschäftsjahre wird wieder ein versicherungstechnisches Ergebnis von etwa 400 Mio. EUR erwartet. Munich Re rechnet jetzt mit einer Rendite auf Kapitalanlagen von rund 3,0 % (zuletzt: rund 3,3 %); die niedrigere Erwartung ist den erwähnten Belastungen im 3. Quartal geschuldet. Vorbehaltlich des Großschadenverlaufs und der Gewinn- und Verlustauswirkungen gravierender Währungskurs- oder Kapitalmarktbewegungen, signifikanter Änderungen der steuerlichen Rahmenbedingungen und anderer Sondereffekte strebt Munich Re weiterhin ein Konzernergebnis von mindestens 3 Mrd. EUR an. Finanzvorstand Schneider betonte, dass sich wie in den Vorjahren im 4. Quartal teils beträchtliche Aufwendungen und Erträge aus der Überprüfung von Schaden- und Steuerrückstellungen oder von immateriellen Vermögenswerten ergeben können. Bei den bestehenden Unwägbarkeiten überwiegen im Geschäftsfeld ERGO die Risiken und bei der Rückversicherung die Chancen.

Management

NamePosition
Dr. Nikolaus von BomhardVorstandsvorsitzender
Markus RießVorstandsmitglied
Giuseppina AlboVorstandsmitglied
Dr. Thorsten JeworrekVorstandsmitglied
Dr. Thomas BlunckVorstandsmitglied
Dr. Peter RöderVorstandsmitglied
Dr. Ludger ArnoldussenVorstandsmitglied
Dr. Jörg SchneiderVorstandsmitglied
Dr. Joachim WenningVorstandsmitglied
Dr. Doris HöpkeVorstandsmitglied

Aufsichtsrat

NamePosition
Dr. Bernd PischetsriederAufsichtsratsvorsitzender
Dr. Anne HorstmannAufsichtsratsmitglied
Dr. Benita Ferrero-WaldnerAufsichtsratsmitglied
Dr. Hans-Jürgen SchinzlerAufsichtsratsmitglied
Dr. Ron SommerAufsichtsratsmitglied
Prof. Peter GrussAufsichtsratsmitglied
Prof. Dr. Ursula GatherAufsichtsratsmitglied
Prof. Dr. Dr. Ann-Kristin AchleitnerAufsichtsratsmitglied
Prof. Dr. Dr. Henning KagermannAufsichtsratsmitglied
Andrés Ruiz FegerAufsichtsratsmitglied
Angelika WirtzAufsichtsratsmitglied
Anton van RossumAufsichtsratsmitglied
Beate MenschAufsichtsratsmitglied
Christian FuhrmannAufsichtsratsmitglied
Frank FassinAufsichtsratsmitglied
Gabriele Sinz-ToporzysekAufsichtsratsmitglied
Gerd HäuslerAufsichtsratsmitglied
Ina HosenfelderAufsichtsratsmitglied
Marco NörenbergAufsichtsratsmitglied
Ulrich PlottkeAufsichtsratsmitglied