Carry Wie nennt man die englische Form der Gewinnbeteiligung des Managements an Privat Equity Fonds?

Mit dem englischen Begriff Carry wird eine Gewinnbeteiligung bezeichnet, die das Management eines Privat Equity Fonds oder einer anderen Beteiligungsgesellschaft erhält. Das Carry wird oft nur dann gewährt, wenn mit dem Kapital der Investoren eine vorher festgelegte Mindestrendite überschritten wurde. Diese Mindestrendite wird auch Hurdle Rute genannt. Durch das Carry sollen die Manager der Beteiligungsgesellschaft motiviert werden, möglichst hohe Renditen mit dem eingesetzten Kapital zu erzielen. Gelten die Carry Einkünfte als Vergütung, die für Leistungen bei einer vermögensverwaltenden Gesellschaft gewährt werden, sind diese als Einkünfte Selbständiger Arbeit im Sinne des § 18 Nr. 40a EStG auszuweisen. In Verbindung mit § 3 Nr. 40a EStG muss dann nur ein Teil dieser Carry Einkünfte (Stand 2009: 60 %) versteuert werden.