Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Wo ist der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im deutschen Recht geregelt?

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist die Differenz aus Ein- und Auszahlungen, die im Finanzbereich eines Unternehmens anfallen. Dabei sind unter den Finanzierungstätigkeiten alle Aktivitäten einzuordnen, die sich auf das Eigenkapital und das Fremdkapital eines Unternehmens auswirken und somit dessen Struktur verändern. Nach DRS 2 (Deutscher Rechnungslegungsstandard 2) ist die Ermittlung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wie folgt aufgebaut: Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen - Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter (Dividenden, Erwerb eigener Anteile, Eigenkapitalrückzahlungen, andere Ausschüttungen) + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten = Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Nach den internationalen Regeln des IFRS ist die Cashflowberechnung und somit auch die des Cashflows aus Finanzierungsstätigkeit im IAS 7 geregelt.