Depot

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Wie funktioniert ein Depot?

Ein Depot beziehungsweise ein Wertpapierdepotkonto ist ein virtueller Platz, an dem die depotführende Stelle Wertpapiere Dritter verwahrt und verwaltet. Über das Depot werden Wertpapiertransaktionen ausgeführt, also hauptsächlich Kauf, Verkauf und Übertragungen. Die rechtlichen Grundlagen sind im Depotgesetz geregelt.Damit ein Depot eröffnet werden kann, ist ein Depotvertrag zwischen der Depotbank und dem Kunden zu schließen, der die Bank dazu verpflichtet, den Kunden über Rechte und Pflichten in Zusammenhang mit den Anlagen zu unterrichten und die dabei entstehenden Depotgeschäfte, beispielsweise Bezugsrechte, abzuwickeln. Zusätzlich ist dem Kunden einmal jährlich ein Depotauszug zuzusenden, der alle relevanten Angaben zum den im Depot befindlichen Wertpapieren enthält. Im Gegenzug zahlt der Kunde Depotgebühren, diese richten sich meist nach dem Wert der Papiere im Depot. Eine Unterscheidung von Depots kann anhand der Wertpapierverwahrung erfolgen. Heute ist die Girosammelverwahrung für die meisten Wertpapiere üblich, wobei im Depot des Kunden lediglich Miteigentumsanteile eingebucht werden. Alle Wertpapiere gleicher Art und Gattung sind in Sammeldepots beim Zentralverwahrer hinterlegt, in Deutschland ist dies die Clearstream Banking AG. Für Wertpapiere, die nicht zur Sammelverwahrung zugelassen sind, gibt es noch die seltene Sonderverwahrung in Streifbanddepots. Ein solches Depot ermöglicht es den Anlegern, direkt auf die eigenen effektiven Stücke zuzugreifen, weil die Bestände nach Hinterlegern getrennt aufbewahrt werden.