Spin Off

Börsenlexikon
Anzeige
Smartbroker entdecken
Jetzt Smartbroker
Smartbrokerplus

Wie funktioniert ein Spin Off?

Das ist ein Spin Off!

Ein Spin-Off bezeichnet eine Art der Ausgliederung von Geschäftsbereichen oder Abteilungen aus einem bestehenden Unternehmen. Dabei wird die Organisationseinheit aufgrund einer Gründung zu einem eigenständigen Unternehmen und bleibt häufig weiterhin mit der ursprünglichen Mutterorganisation verbunden.

Gründe für ein Spin Off!

Ein Spin-Off kann verschiedene Beweggründe haben, wie zum Beispiel die Fokussierung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens, die Reaktion auf eine sich ändernde Marktlandschaft oder das Ziel, einen spezifischen Geschäftsbereich stärker in den Fokus zu rücken. In vielen Fällen ist ein Spin-Off auch der erste Schritt hin zum Verkauf eines Firmenteils.

Der Spin-Off wird oft als Finanzierungsinstrument genutzt und kann bei Innovationsmanagement, Forschung und Entwicklung eine besondere Relevanz haben. Wenn ein Unternehmen ein Produkt oder eine Dienstleistung mit hervorragenden Marktchancen entwickelt hat, bietet sich die Ausgliederung an, um Kapitalgeber zu gewinnen und das operative Kerngeschäft unbeeinträchtigt weiterlaufen zu lassen.

Oftmals ist der Wert von einzelnen Geschäftsteilen höher als die Marktkapitalisierung eines Mischkonzerns an der Börse, was auch als Konglomeratsabschlag bezeichnet wird und ein weitere Grund für ein Spin Off sein kann. 

Macht ein Spin Off sinn? 

Insgesamt kann ein Spin-Off eine sinnvolle Strategie für Unternehmen sein, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren, den Unternehmenswert zu steigern und sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren. Wenn das ausgliedernde Unternehmen eine Aktiengesellschaft ist, erhalten die Aktionäre eine Abfindung für den verkauften Unternehmensteil. 

 

Unter einem Spin Off versteht man die Ausgründung von Unternehmensteilen, welche dadurch unternehmerische Selbständigkeit erreichen. Dabei trennt sich das Mutterunternehmen meist von einer Sparte, weil sie nicht mehr dem Kerngeschäft zugeordnet wird. Die Anteile an der ausgegründeten Firma werden dann in Regel als Finanzbeteiligung gehalten, womit erreicht werden kann, dass die Tochtergesellschaft nicht mehr in der Konzernbilanz konsolidiert werden muss und sich selbst Geld am Kapitalmarkt beschaffen kann. Durch einen Börsengang der Tochter kann die Konzernmutter ihre Anteile sukzessive an der Börse verkaufen, wobei die Altaktionäre in Form von Bezugsrechten oder Gratisaktien begünstigt werden. Damit dient der Spin Off auch als Vorbereitung für einen späteren Exit, also eine vollständige Trennung von der Tochtergesellschaft. Eine weitere Überlegung für einen Spin Off ist die Tatsache, dass der Wert von einzelnen Geschäftsteilen eines Unternehmens oft höher ist, als die Marktkapitalisierung eines Mischkonzerns an der Börse, was auch als Konglomeratsabschlag bezeichnet wird.