ROUNDUP: Atoss Software wird bei Zielen optimistischer - Aktie zieht an

MÜNCHEN - Der Software-Anbieter Atoss Software wird nach den ersten neun Monaten des Jahres dank einer guten Nachfrage zuversichtlicher. Der Spezialist für Personalplanungssoftware geht angesichts des bisherigen Geschäftsverlaufs davon aus, seine Umsatz- und Margenprognose in diesem Jahr leicht zu übertreffen, wie er am Montag in München mitteilte. Schub verleiht ein guter Auftragseingang, vor allem bei Cloud- und Abo-Software. Die in diesem Jahr gebeutelte Aktie legte im Kleinwerteindex SDax deutlich zu.

ROUNDUP: Hannover Rück erwartet deutliche Preiserhöhungen bei Versicherungen

BADEN-BADEN - Der weltweit drittgrößte Rückversicherer Hannover Rück will wegen hoher Großschäden und der hohen Inflation in Deutschland deutlich an der Preisschraube drehen. "Während uns allen die Bilder der verheerenden Flutkatastrophe des vergangenen Jahres immer noch sehr präsent sind, zeigen Winterstürme, Dürren und Waldbrände in diesem Jahr, dass Naturkatastrophen in Europa zunehmen", sagte Deutschlandchef Michael Pickel laut Mitteilung anlässlich des Branchentreffens am Montag in Baden-Baden. "All dies macht weitere Preiserhöhungen sowohl in der Erst- als auch in der Rückversicherung unverzichtbar."

Schwächelnder Medizintechnikkonzern Philips will 4000 Stellen weltweit streichen

AMSTERDAM - Der wegen teurer Probleme bei bestimmten Beatmungsgräten unter Druck geratene Medizintechnikhersteller Philips will mit dem Abbau von rund 4000 Arbeitsstellen die Kosten deutlich senken. Die Aufwendungen für Abfindungen und Kündigungen werden sich voraussichtlich auf etwa 300 Millionen Euro belaufen und in den kommenden Quartalen anfallen, teilte der Konkurrent von Siemens Healthineers bei der Vorlage endgültiger Zahlen zum dritten Quartal am Montag in Amsterdam mit. Der Konzernumbau erfolgt, nachdem Roy Jakobs erst Mitte Oktober den langjährigen Unternehmenschef Frans van Houten abgelöst hatte.

Indus Holding senkt Prognose - Abschreibung auf Fahrzeugtechnik-Beteiligung

BERGISCH-GLADBACH (dpa-AFX) - Die Indus Holding senkt wegen der Probleme bei der Beteiligung SMA Metalltechnik ihre Ergebnisprognose. Der Autozulieferer habe wie angekündigt mit Großkunden über eine Anpassung von Lieferverträgen verhandelt, dem Unternehmen sei dies aber nicht im notwendigen Maß gelungen, teilte Indus am Montag in Bergisch-Gladbach mit. Die Geschäftsführung von SMA beantrage daher an diesem Montag die Einleitung eines Eigenverwaltungsverfahrens mit dem Ziel einer Sanierung. Für Indus ergebe sich ein nicht zahlungswirksamer Aufwand von rund 61 Millionen Euro. Im Gesamtjahr rechnet Indus nur noch mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 46 bis 61 Millionen Euro statt wie bisher 100 bis 115 Millionen Euro. Ob die Abschreibung bereits im dritten Quartal gebucht wird, wird noch geprüft.

Frasers erhöht Beteiligung an Hugo Boss weiter

METZINGEN/LONDON - Der britische Einzelhändler und Sportmodehersteller Frasers Group hat seinen Anteil an dem Modekonzern Hugo Boss weiter aufgestockt. Frasers hält laut einer Mitteilung vom Montag nun insgesamt 32,8 Prozent des MDax-Konzerns. Frasers hält demnach direkt 4,3 Prozent der Stammaktien und habe über Finanzinstrumente zusätzlich Zugriff auf 28,5 Prozent. Insgesamt sei Frasers damit mit 960 Millionen Euro engagiert. Die Briten hatten in den vergangenen Monaten die Beteiligung immer wieder erhöht, zuletzt Ende September.

Presse: Credit Suisse braucht trotz Verkäufen Kapitalerhöhung

ZÜRICH - Die schweizerische Bank Credit Suisse kommt laut einem Medienbericht trotz Verkäufen von Firmenteilen nicht um eine Kapitalerhöhung herum. Die Einnahmen aus den Veräußerungen reichten nicht, um die Restrukturierungskosten zu finanzieren, schrieb die "SonntagsZeitung".

Credit Suisse schliesst Rechtsfall in Frankreich ab

ZÜRICH/PARIS - Die Credit Suisse kann einen weiteren Gerichtsfall abschließen. In Frankreich einigte sich die Großbank mit den Behörden in einem Strafverfahren, in dem es um den Verdacht der Steuerhinterziehung ging. In einer mit der französischen Finanzstaatsanwaltschaft erzielten Einigung bezahlt die Bank insgesamt 238 Millionen Euro, wie der Konzern am Montag mitteilte. Die Einigung beinhalte aber keine Anerkennung einer strafrechtlichen Verantwortlichkeit.

Swiss-Piloten erzielen Einigung und verzichten auf Streik

ZÜRICH - Die Piloten der Lufthansa -Tochter Swiss werden ihren angedrohten Streik nicht durchführen. Der Pilotenverband Aeropers und Swiss-Chef Dieter Vranckx erzielten bei der jüngsten Verhandlungsrunde vom Wochenende eine Einigung, wie die Swiss am Montag auf Anfrage mitteilte. Die Swiss-Piloten hatten angedroht, am kommenden Wochenende zu streiken. Sie kämpfen seit Monaten für bessere Arbeitsbedingungen.

Streit um Hafenterminal in Hamburg - China dringt auf Zusammenarbeit

HAMBURG/BERLIN/PEKING - Im Streit um den vor mehr als einem Jahr vereinbarten Einstieg Chinas bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen dringt Peking auf deutsch-chinesische Zusammenarbeit. Seit Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 50 Jahren seien pragmatische Zusammenarbeit und gegenseitiger Nutzen immer Leitmotive gewesen, hieß es am Wochenende in einer Erklärung des Außenministeriums.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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