Anzeige
+++Breaking News: Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Medienaufseher Schmiege will Plattformen mehr in die Pflicht nehmen 19.10.2026, 06:24 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Meta Platforms (A) 639,50 EUR +1,31 % Quotrix Düsseldorf
Alphabet Registered (C) 302,90 EUR +1,40 % Lang & Schwarz
Snap Inc 5,485 EUR +1,67 % Lang & Schwarz
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Medienaufseher Thorsten Schmiege fordert einen deutlich härteren Umgang mit den großen Anbietern von Social Media und Künstlicher Intelligenz. Der Vorsitzende der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) sagt: "Mein Eindruck ist, dass das Schwert der europäischen Regulierung durchaus scharf sein könnte, aber im Moment nicht entsprechend eingesetzt wird."

Schmiege vermutet im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dahinter politische Gründe: "Man hat das Gefühl, dass bei Maßnahmen gegen große Plattformen immer auch auf deren Herkunftsland geschaut wird und man sich dadurch möglicherweise von einer konsequenten Durchsetzung abhalten lässt." Ein Großteil der Anbieter sitzt in den USA. Medienaufseher Schmiege ist auch Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM).

Es geht ums Geld

Für Medienvielfalt braucht es Schmiege zufolge angesichts der Übermacht der globalen Plattformen auch neue Wege der Finanzierung. "Man kann sich nicht ernsthaft mit der Stärkung von Medienvielfalt beschäftigen und glauben, dass das allein über Regulierung funktioniert", sagt er. "Es geht immer auch darum, ob sich journalistische Inhalte refinanzieren lassen."

Der DLM-Vorsitzende kritisiert: "Die Plattformen, die selbst nicht unmittelbar Inhalte schaffen, bekommen einen immer größeren Teil des Werbe-Kuchens." Dieser habe früher vor allem der Finanzierung von Medieninhalten gedient. "So ist das System ein Stück weit in Schieflage geraten."

Modell des Rundfunks als Vorbild

Schmiege schlägt als Lösung vor: "Ich finde einen Ansatz überlegenswert, den wir aus dem Rundfunk kennen: Große Anbieter tragen auch große Verantwortung für Vielfalt", sagt der Medienaufseher. "Dieser besonderen Verantwortung können sie nachkommen, indem sie selbst Medieninhalte schaffen oder indem sie solche Inhalte finanzieren."

Besonders große und einflussreiche Unternehmen müssten bei einem solchen Finanzierungsmodell mehr Verantwortung für Medienvielfalt tragen als kleine Anbieter, sagt Schmiege. "Wenn eine Digitalabgabe aber als Bestrafung oder Strafsteuer verstanden wird, trifft das aus meiner Sicht nicht den Kern."

Konferenz zur Zukunft der Medienbranche

Die Regulierung der Plattformen und die Zukunft der Medien stehen im Mittelpunkt der Medientage München von diesem Mittwoch an. Die dreitägige Veranstaltung ist mit erwarteten mehr als 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eines der größten Branchentreffen im deutschsprachigen Raum. Die Medientage finden in diesem Jahr zum 40. Mal statt.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,00
Hebel: 18,03
mit starkem Hebel
Ask: 0,00
Hebel: 5,98
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WB3P5L WB30HF. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer