Anzeige
+++35 Millionen C$ stehen zum Einsatz bereit: 13 Millionen C$ erwarteter Gewinn für 2027+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Weinernte unterm Durchschnitt - so niedrig wie 2010? 13.10.2026, 11:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Hawesko Holding 14,75 EUR +0,51 % L&S Exchange
Kostenlose Aktienchance per SMS Ausgewählte Trading-Einschätzungen aufs Handy.

Die Weinlese nach dem heißen und trockenen Sommer ist bis auf wenige Ausnahmen abgeschlossen und lässt einen qualitativ guten Jahrgang erwarten. Die Winzerinnen und Winzer in Deutschland rechnen 2026 allerdings mit einer geringeren Ausbeute als in einem Durchschnittsjahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden und das Deutsche Weininstitut (DWI) im rheinhessischen Bodenheim berichten. Wie niedrig die Erntemenge ausfällt, schätzen sie unterschiedlich ein.

Das Statistische Bundesamt geht von einer um vier Prozent niedrigeren Ernte aus als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025. Das wäre ein Minus von etwa 30 Millionen Litern. Die gesamte Lesemenge werde voraussichtlich bei 8,0 Millionen Hektolitern liegen - mehr als im Vorjahr mit 7,7 Millionen Hektolitern, teilte die Behörde in Wiesbaden mit.

Weininstitut rechnet mit Ertrag in der Höhe von 2010

Das DWI geht in seiner Prognose dagegen davon aus, dass die Menge rund 20 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt von 8,7 Millionen Hektolitern liegt und damit so niedrig ist, wie seit 16 Jahren nicht mehr. 2010 seien es 7,1 Millionen Hektoliter gewesen, sagte DWI-Sprecher Ernst Büscher.

Die unterschiedlichen Vorhersagen könnten mit den - wegen der Hitze und Sonne - besonders kleinen Trauben in diesem Jahr zusammenhängen. Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes basieren auf einer Schätzung zum 20. September.

"Der Traubenbehang in den Weinbergen war durchaus gut und hat Mitte September wahrscheinlich noch größere Mengen erwarten lassen", sagte Büscher. Die aktuellere Schätzung des DWI basiere auf den geringeren Saftausbeuten beim Pressen der Trauben.

Der Ertrag hängt auch vom Alter der Reben ab

Die Ertragslage variierte innerhalb der Anbaugebiete je nach Alter der Reben und Wasserspeicherkraft der Böden sehr stark, wie Büscher sagte. "Insbesondere ältere Reben haben sich in den letzten Jahren an die zunehmende Trockenheit in den Weinregionen angepasst und dank ihrer tiefen Wurzeln die diesjährige Dürre erstaunlich gut überstanden." Jüngere Weinberge und Anlagen auf leichten Böden hätten dagegen sichtbar unter der Wasserknappheit gelitten.

70 Prozent weiße Rebsorten

Mehr als die Hälfte der gesamten erwarteten Lesemenge in Deutschland (56 Prozent) entfällt den Statistikern zufolge wieder auf Rheinhessen (2,4 Millionen Hektoliter) und die Pfalz (2,1 Millionen). Ein weiteres knappes Viertel verteile sich auf Baden und Württemberg.

Etwa 70 Prozent der Weinernte seien Weißmost und 30 Prozent rote Trauben. Zuwächse gibt es vor allem bei Riesling und Dornfelder. Von Grünem Silvaner und Blauem Portugiesen werden dagegen etwas weniger Trauben gelesen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer