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Allegiance startet Exploration in Nevada 16.10.2026, 07:53 Uhr von MediaFeed

Im Fokus: Allegiance startet Exploration in Nevada
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Wer den Wolframmarkt in den vergangenen Monaten verfolgt hat, dürfte bemerkt haben, dass sich einiges verändert hat.

Allegiance Resources Corp. CSE: ALLG WKN: A42NU1 ISIN: CA0174101018

Dieser Artikel wird im Auftrag von Allegiance Resources Corp. veröffentlicht.
 

Willkommen zurück, liebe Leserinnen und Leser!

Wolfram - ein Rohstoff, der lange Zeit kaum Beachtung an den Kapitalmärkten fand, rückt zunehmend in den Mittelpunkt einer geopolitischen Entwicklung, die weit über den Bergbausektor hinausgeht.

Wolfram ist längst nicht mehr nur irgendein Industriemetall.

Es geht um nationale Sicherheit, militärische Einsatzfähigkeit und die Frage, wie abhängig westliche Industrien künftig von chinesischen Rohstofflieferungen sein wollen.

Die Vereinigten Staaten benötigen Wolfram für militärische Ausrüstung, Luft- und Raumfahrttechnik, hochbelastbare Industriekomponenten und zahlreiche Anwendungen, bei denen extreme Härte, Dichte und Hitzebeständigkeit gefragt sind.

Das Problem?

Die USA haben seit 2015 kein Wolfram mehr kommerziell aus eigenen Minen gefördert.

Gleichzeitig dominiert China weiterhin die weltweite Produktion.

Für Washington entsteht daraus ein strategisches Problem. Für Anleger wiederum eröffnet sich ein neues Suchfeld: kleinere Rohstoffunternehmen, die möglicherweise einen Beitrag zum Aufbau einer unabhängigen nordamerikanischen Wolframversorgung leisten könnten.

Ein Unternehmen, das dabei zunehmend unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist Allegiance Resources Corp. (CSE: ALLG FSE: BG5).

Der kanadische Explorer arbeitet daran, ein Portfolio von Wolframprojekten in etablierten nordamerikanischen Bergbauregionen aufzubauen.

Und jetzt kommt Bewegung in die Sache.

Am 15. Oktober meldete Allegiance, dass die ersten Geologen bereits auf dem Golden-Scheelite-Wolframprojekt im US-Bundesstaat Nevada eingetroffen sind.

Hier geht es also nicht mehr nur um eine angekündigte Akquisition oder um historische Daten aus alten geologischen Berichten.

Die Arbeiten vor Ort haben begonnen.

Für einen kleinen Explorer ist das ein wichtiger Schritt.

 

Nevada: Ein historisches Wolframvorkommen wird neu untersucht

Am 15. Oktober gab Allegiance bekannt, dass das in Reno ansässige geologische Beratungsunternehmen Rocca, LLC mit einem ersten Explorationsprogramm auf dem Golden-Scheelite-Projekt im Humboldt County, Nevada, begonnen hat.

Das Projekt umfasst 17 nicht patentierte Bergbauclaims mit einer Gesamtfläche von rund 347 Acres beziehungsweise 140 Hektar.

Allegiance hält über seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Wolfram Critical Minerals Inc. sämtliche Projektanteile. Eine zugrunde liegende Förderabgabe an Dritte besteht nicht.

Das zunächst dreitägige Arbeitsprogramm umfasst geologische Kartierungen, Gesteinsproben, UV-Prospektion sowie eine systematische Untersuchung des gesamten Claimgebiets.

Auf den ersten Blick klingt das nach einem typischen frühen Explorationsprogramm.

Doch die Geschichte von Golden Scheelite macht die Angelegenheit interessant.

Denn wir sprechen hier nicht von einem Gebiet, auf dem irgendwann einmal ein auffälliger Stein gefunden wurde.

 

Auf Golden Scheelite wurde bereits Wolfram gewonnen.

Historische Regierungsunterlagen, auf die sich Allegiance beruft, dokumentieren für das Jahr 1953 eine Lieferung von sechs Tonnen Material mit einem Gehalt von 0,71 % Wolframtrioxid (WO₃) an die Getchell-Aufbereitungsanlage.

1954 sollen weitere 20 Tonnen mit durchschnittlich 0,59 % WO₃ geliefert worden sein.

Eine separate historische Probe vom Boden eines flachen Schachts ergab laut den damaligen Aufzeichnungen sogar 3,59 % WO₃.

Solche Zahlen fallen auf.

Allerdings müssen wir sie richtig einordnen.

Die historischen Angaben wurden bislang nicht durch moderne Untersuchungen unabhängig bestätigt. Bei den 3,59 % handelt es sich um eine einzelne historische Probe, nicht um einen Bohrabschnitt oder einen repräsentativen Durchschnittsgehalt der Lagerstätte.

Trotzdem gibt es einen Aspekt, der besonders interessant ist.

Die damaligen Bergbauarbeiten waren äußerst begrenzt.

Dokumentiert sind lediglich ein offener Einschnitt von ungefähr 15 Metern Länge, 4,6 Metern Breite und 4,6 Metern Tiefe, zwei Gräben von etwa 18 beziehungsweise sechs Metern Länge sowie ein Schacht mit einer Tiefe von nur rund 2,1 Metern.

Mehr nicht.

Die historischen Arbeiten konzentrierten sich also auf einen winzigen Teil des heutigen Projektgebiets.

Und genau hier setzt Allegiance an.

Die entscheidende Frage lautet:

Setzt sich die wolframführende Mineralisierung über diese alten Abbaustellen hinaus fort?

Falls ja, wo und in welchem Umfang?

Das soll die aktuelle Untersuchung erstmals systematischer klären.

 

Was haben die damaligen Bergleute möglicherweise übersehen?

Historische geologische Beschreibungen dokumentieren scheelitführenden Taktit, heute üblicherweise als Skarn bezeichnet, entlang des Kontakts zwischen Schiefer und Quarzmonzonit.

Scheelit gehört zu den wichtigsten Mineralen für die Gewinnung von Wolfram.

Skarnlagerstätten entstehen häufig dort, wo mineralhaltige heiße Flüssigkeiten mit dem umgebenden Gestein reagieren, insbesondere im Bereich magmatischer Intrusionen.

Solche geologischen Systeme können wirtschaftlich bedeutende Wolframmineralisierungen beherbergen.

Allerdings unterscheiden sich ihre Ausdehnung, Kontinuität und Metallgehalte erheblich.

Bei Golden Scheelite gibt es eine historische Beobachtung, die besonders interessant ist.

Der United States Geological Survey (USGS) beschrieb seinerzeit, dass Scheelit offenbar im gesamten Taktitgestein vorkomme.

Das ist keine Bestätigung einer wirtschaftlich nutzbaren Lagerstätte.

Es ist aber ein geologischer Hinweis, der weitere Untersuchungen rechtfertigt.

Denn wenn sich das entsprechende Gestein entlang des Kontakts über größere Bereiche verfolgen lässt, könnten sich zusätzliche Explorationsziele ergeben.

Man darf außerdem nicht vergessen, unter welchen Bedingungen die Bergleute in den 1950er-Jahren gearbeitet haben.

Moderne GPS-Vermessung, digitale geologische Kartierung und die heutigen analytischen Möglichkeiten standen damals nicht zur Verfügung.

Die historischen Arbeiten beschränkten sich auf einen kleinen Bereich.

Fast drei Vierteljahrhunderte später bietet sich nun die Gelegenheit, die damaligen Beobachtungen mit modernen Methoden zu überprüfen.

Genau das versucht Allegiance.

Das aktuelle Programm soll wolframführende Skarnaufschlüsse identifizieren, geologische Kontakte kartieren und feststellen, ob weitere Mineralisierungen außerhalb der bekannten Abbaustellen vorhanden sind.

Ein Bestandteil der Arbeiten ist die nächtliche UV-Prospektion.

Scheelit kann unter ultraviolettem Licht fluoreszieren und dadurch in freiliegendem Gestein leichter erkannt werden.

Historische Beschreibungen von Golden Scheelite erwähnen eine kanariengelbe Fluoreszenz im Zusammenhang mit der dort dokumentierten Wolfram-Molybdän-Mineralisierung.

Die Methode ist vergleichsweise einfach, kann aber bei der Suche nach weiteren Scheelitvorkommen hilfreich sein.

Entscheidend werden anschließend die Laborergebnisse sein.

Allegiance plant, die gesammelten Gesteinsproben an ein unabhängiges Labor zu schicken und mit geeigneten Aufschlussverfahren auf Wolfram untersuchen zu lassen.

Zusammen mit den Kartierungen, strukturellen Beobachtungen und GPS-Daten sollen die Analysen die Grundlage für weitere Explorationsentscheidungen bilden.

Noch verfügt Golden Scheelite über keine aktuelle Mineralressource oder Mineralreserve.

Doch das Unternehmen beginnt jetzt damit, die notwendigen Daten zu sammeln, um das tatsächliche Potenzial des historischen Vorkommens besser beurteilen zu können.

 

Der 1. Januar 2027 rückt näher

Warum ist der Zeitpunkt dieser Entwicklung so interessant?

Weil sich in den Vereinigten Staaten gerade die Rahmenbedingungen für die Beschaffung strategischer Rohstoffe verändern.

Ab dem 1. Januar 2027 greifen erweiterte Beschränkungen für die Beschaffung bestimmter Wolframmaterialien durch das US-Verteidigungsministerium.

Betroffen sind unter anderem bestimmte Wolframmetallpulver, schwere Wolframlegierungen und daraus hergestellte Komponenten, wenn diese aus festgelegten Ländern wie China, Russland, Iran oder Nordkorea stammen beziehungsweise dort verarbeitet wurden. Gesetzliche Ausnahmen bleiben bestehen.

Für betroffene Lieferketten gewinnt damit die Herkunft des Materials erheblich an Bedeutung.

Wo wurde das Wolfram gefördert?

Wo wurde es verarbeitet?

Und können die Hersteller nachweisen, dass ihre Lieferketten den geltenden Beschaffungsvorschriften entsprechen?

Das sind keine rein theoretischen Fragen mehr.

Die neuen Anforderungen haben einen konkreten Umsetzungstermin.

Gleichzeitig bleibt die globale Wolframproduktion stark konzentriert.

Nach Angaben des US Geological Survey entfielen 2025 ungefähr 79 % der weltweiten Wolframminenproduktion auf China.

Man muss sich diese Zahl einmal vor Augen führen.

Ein Rohstoff, der für zahlreiche militärische und industrielle Anwendungen unverzichtbar ist, wird überwiegend in einem Land produziert, von dem sich die Vereinigten Staaten strategisch unabhängiger machen wollen.

Das erklärt, weshalb nordamerikanische Wolframprojekte wieder verstärkt in den Fokus rücken.

Natürlich entsteht durch eine neue Beschaffungsvorschrift nicht automatisch eine neue Mine.

Exploration, technische Studien, Genehmigungen, Finanzierung, Bau und Aufbereitung benötigen Zeit und erhebliche Investitionen.

Doch politische Entscheidungen können die strategische Bedeutung von Rohstoffvorkommen verändern, lange bevor diese tatsächlich in Produktion gehen.

Und genau in diesem Umfeld positioniert sich Allegiance Resources.

 

Allegiance ist inzwischen mehr als nur eine Nevada-Geschichte

Ein weiterer Punkt sollte bei der Betrachtung des Unternehmens nicht untergehen.

Allegiance hat kürzlich eine Vereinbarung zur Übernahme von drei zusätzlichen Wolframprojekten in British Columbia bekannt gegeben.

Damit könnte sich das Unternehmen über Golden Scheelite hinaus eine breitere nordamerikanische Projektbasis aufbauen.

Zu den angekündigten Projekten gehören Thanksgiving, Five T's und Rio Grande.

Besonders interessant sind die historischen Bohrergebnisse vom Thanksgiving-Projekt nördlich von Revelstoke.

Dort wurden in früheren Explorationsarbeiten unter anderem folgende Abschnitte dokumentiert:

  • 4,74 % WO₃ über 2,03 Meter
  • 3,01 % WO₃ über 3,54 Meter

Das sind bemerkenswerte historische Wolframgehalte.

Allerdings handelt es sich um ältere Ergebnisse, die nach heutigen Standards überprüft und im geologischen Zusammenhang bewertet werden müssen.

Beim Projekt Five T's wurden fünf historische Wolframvorkommen entlang eines ungefähr zehn Kilometer langen Trends identifiziert.

Auf Rio Grande wiederum sollen historische Proben aus mineralisiertem Scheelit-Floatmaterial Werte von bis zu 9,14 % WO₃ ergeben haben.

Auch hier gilt: Floatproben stammen aus losem Gesteinsmaterial. Solange ihre ursprüngliche Herkunft nicht festgestellt wurde, lassen sich daraus keine Aussagen über die Mächtigkeit oder Kontinuität einer Mineralisierung ableiten.

Dennoch wird die Strategie hinter den Akquisitionen erkennbar.

Allegiance möchte offenbar nicht ausschließlich auf ein einzelnes Explorationsgebiet setzen.

Stattdessen soll ein Portfolio entstehen, das unterschiedliche geologische Ausgangssituationen bietet.

Golden Scheelite verfügt über dokumentierte historische Produktion.

Thanksgiving weist historische Bohrabschnitte auf.

Five T's bietet mehrere bekannte Wolframvorkommen entlang eines größeren Trends.

Und Rio Grande stellt eine weitere frühe Explorationsmöglichkeit dar.

Jedes Projekt bringt eigene geologische Fragestellungen und Risiken mit sich. Die angekündigten kanadischen Übernahmen müssen zudem noch gemäß den vereinbarten Bedingungen abgeschlossen werden.

Doch die übergeordnete Ausrichtung wird deutlich.

Allegiance versucht, sich als nordamerikanischer Wolfram-Explorer zu etablieren – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Versorgung mit strategischen Rohstoffen zunehmend zu einer Frage nationaler Sicherheit wird.

 

Die Bewertungsfrage: Wo steht Allegiance im Vergleich zum Sektor?

Wir haben in früheren Beiträgen bereits über die teilweise erheblichen Bewertungsunterschiede zwischen jungen Wolfram-Explorern und weiter fortgeschrittenen Unternehmen gesprochen.

Das bleibt ein interessanter Aspekt.

Allerdings muss man die unterschiedlichen Entwicklungsstadien berücksichtigen.

Unternehmen wie Allied Critical Metals haben im Zuge des wachsenden Interesses an Wolfram verstärkte Aufmerksamkeit erhalten.

Dabei spiegeln die jeweiligen Börsenbewertungen unterschiedliche Faktoren wider: Projektfortschritt, Bohrergebnisse, Finanzierungsstruktur, Entwicklungsrisiken und Erwartungen der Anleger.

Allegiance befindet sich noch in einem deutlich früheren Stadium.

Golden Scheelite besitzt bislang keine aktuelle Ressourcenschätzung, keine moderne Bohrdatenbasis und keinen Nachweis wirtschaftlicher Abbaubarkeit.

Auch die neu angekündigten kanadischen Projekte müssen zunächst weiter untersucht werden.

Ein direkter Vergleich der Börsenwerte allein beweist deshalb noch keine Unterbewertung.

Doch erfahrene Rohstoffanleger wissen, dass sich die Wahrnehmung eines Explorationsunternehmens mit jedem erfolgreichen technischen Meilenstein verändern kann.

Ein Unternehmen mit historischen Unterlagen und einer geologischen Idee ist eine Sache.

Ein Unternehmen, das historische Mineralisierung durch moderne Laboranalysen bestätigt, ist eine andere.

Und ein Explorer, der anschließend zusammenhängende Zielgebiete definiert und überzeugende Bohrergebnisse veröffentlicht, kann vom Markt wiederum völlig anders bewertet werden.

Genau diese Entwicklungsschritte gilt es zu beobachten.

Allegiance steht noch am Anfang.

Die spekulative Chance liegt darin, dass moderne Arbeiten möglicherweise ein größeres oder bedeutenderes Mineralisierungssystem nachweisen könnten, als die begrenzten historischen Abbauarbeiten vermuten lassen.

Das Risiko besteht darin, dass sich diese Hoffnung nicht bestätigt.

Beide Szenarien sind möglich.

 

Was passiert als Nächstes?

Der nächste wichtige Schritt ist relativ klar.

Allegiance muss das Feldprogramm abschließen, die Proben ins Labor schicken und anschließend veröffentlichen, was die Geologen tatsächlich gefunden haben.

Dabei stehen mehrere Fragen im Mittelpunkt.

Wurden zusätzliche scheelitführende Skarnbereiche identifiziert?

Lässt sich der aussichtsreiche geologische Kontakt über die alten Abbaustellen hinaus verfolgen?

Gibt es weitere mineralisierte Bereiche außerhalb der historischen Gräben und des Schachts?

Und vor allem: Welche Wolframgehalte liefern die neuen Laboranalysen?

Diese Ergebnisse werden maßgeblich darüber entscheiden, ob weitere Oberflächenproben, geophysikalische Untersuchungen oder die Ausarbeitung konkreter Bohrziele sinnvoll erscheinen.

CEO Kelly Abbott machte in der Mitteilung vom 15. Oktober deutlich, worum es bei den Arbeiten geht.

Das Unternehmen will die Geologie besser verstehen, die historischen Aufzeichnungen überprüfen und feststellen, wie weit sich der wolframführende Skarn über die bekannten Abbaustellen hinaus erstreckt.

Erst wenn diese Daten vorliegen, soll entschieden werden, welche weiteren Explorationsmaßnahmen gerechtfertigt sind.

Das ist ein nachvollziehbarer Ansatz.

Anstatt bereits jetzt große Entdeckungen in Aussicht zu stellen, arbeitet Allegiance zunächst daran, eine belastbare moderne Datengrundlage aufzubauen.

Denn genau diese Grundlage fehlt bislang.

 

Das größere Bild: Wolfram wird wieder zu einem strategischen Rohstoff

Eine der wichtigsten Erkenntnisse aus den vergangenen Jahren lautet, dass sich die Geologie eines Rohstoffvorkommens nicht verändert, wohl aber seine geopolitische Bedeutung.

Ein Wolframvorkommen, das vor zwanzig Jahren kaum Beachtung fand, kann heute unter völlig anderen strategischen Gesichtspunkten betrachtet werden.

Ähnliche Entwicklungen konnten Anleger bereits bei Uran, Seltenen Erden, Antimon und anderen kritischen Rohstoffen beobachten.

Wolfram gehört inzwischen eindeutig zu dieser Diskussion.

Für die Vereinigten Staaten ist die Ausgangslage besonders auffällig.

Das Land benötigt Wolfram für wichtige industrielle und militärische Anwendungen, verfügt aber seit Jahren über keine kommerzielle heimische Minenproduktion.

Damit wächst das Interesse an potenziellen Rohstoffquellen innerhalb der USA sowie in verbündeten Staaten.

Für kleinere Explorationsunternehmen eröffnet sich dadurch die Möglichkeit, historische Projekte erneut zu untersuchen, die möglicherweise über Jahrzehnte nur begrenzte Aufmerksamkeit erhalten haben.

Das bedeutet nicht, dass aus jedem alten Wolframvorkommen eine wirtschaftlich rentable Mine wird.

Ganz im Gegenteil.

Viele Explorationsprojekte werden niemals dieses Stadium erreichen.

Aber es bedeutet, dass historische geologische Unterlagen heute möglicherweise mit einem anderen Blick betrachtet werden als noch vor wenigen Jahren.

Und damit sind wir wieder bei Allegiance.

Das Unternehmen hat sich Golden Scheelite in Nevada gesichert, zusätzliche Wolframprojekte in British Columbia angekündigt und jetzt die ersten modernen Feldarbeiten auf seinem US-Projekt begonnen.

Noch ist es früh.

Es liegen keine neuen Laborergebnisse aus dem aktuellen Programm vor.

Es gibt keine aktuelle Ressourcenschätzung.

Und niemand kann garantieren, dass weitere Explorationsarbeiten letztlich eine wirtschaftlich bedeutende Lagerstätte nachweisen werden.

Doch eines hat sich gegenüber der reinen Ankündigungsphase verändert:

Auf Golden Scheelite wird jetzt tatsächlich gearbeitet.

Und genau das macht die Meldung vom 15. Oktober für Anleger interessant.

 

Fazit: Ein kleiner Explorer in einem zunehmend strategischen Rohstoffmarkt

Für Anleger, die den Aufstieg von Wolfram zu einem strategisch wichtigen Rohstoff verfolgen, könnte Allegiance Resources ein Unternehmen sein, das man auf der Beobachtungsliste behalten möchte.

Allegiance produziert derzeit kein Wolfram.

Das Unternehmen verfügt noch über keine nachgewiesene wirtschaftliche Lagerstätte.

Und das tatsächliche Potenzial von Golden Scheelite muss erst durch moderne Explorationsarbeiten untersucht werden.

Was Allegiance allerdings besitzt, ist ein vollständig kontrolliertes Nevada-Projekt mit dokumentierter historischer Wolframproduktion, einem sehr begrenzten früheren Abbaugebiet und geologischen Hinweisen, die weitere Untersuchungen rechtfertigen.

Hinzu kommen die angekündigten Wolframprojekte in British Columbia.

Damit beginnt sich eine breitere nordamerikanische Explorationsstrategie abzuzeichnen.

Die kommenden Monate werden vor allem von der praktischen Umsetzung abhängen.

Kann Allegiance die historischen Ergebnisse bestätigen?

Können die Geologen zusätzliche Mineralisierungen nachweisen?

Und gelingt es dem Unternehmen, aus den vorhandenen Daten konkrete Explorationsziele für mögliche spätere Bohrprogramme abzuleiten?

Das sind die entscheidenden Fragen.

Die geopolitische Ausgangslage jedenfalls ist klar.

Die Vereinigten Staaten wollen ihre Abhängigkeit von ausländischen Wolframlieferketten reduzieren.

Die neuen Beschaffungsvorschriften rücken näher.

Und der Bedarf an verlässlichen westlichen Rohstoffquellen bleibt bestehen.

Amerikas Wolframproblem wird nicht über Nacht verschwinden. Allegiance hat nun damit begonnen herauszufinden, ob Golden Scheelite langfristig einen Beitrag zu einer nordamerikanischen Lösung leisten könnte.

Eine Entwicklung, die wir weiter aufmerksam verfolgen werden.


Quellen

  1. Allegiance Resources Corp. – Allegiance Commences Initial Field Program at 100%-Owned Golden Scheelite Tungsten Project in Nevada, 15. Oktober 2026 (vom Unternehmen bereitgestellte Pressemitteilung).
  2. Allegiance Resources – Bekanntgabe der geplanten Übernahme kanadischer Wolframprojekte.
  3. U.S. Geological Survey – Mineral Resources Data System, Golden Scheelite, Datensatz 10047493, gemäß Unternehmensmitteilung.
  4. Nevada Bureau of Mines and Geology – Bulletin 59, gemäß Unternehmensmitteilung.
  5. U.S. Defense Federal Acquisition Regulation Supplement – Klausel 252.225-7052.
  6. Fastmarkets – U.S. Tungsten Supply Chain and Defence Demand.
  7. U.S. Geological Survey – Mineral Commodity Summaries 2026, Wolfram.

Risikohinweis und Offenlegung: Dieser Beitrag behandelt ein spekulatives Rohstoffexplorationsunternehmen und stellt keine Anlageberatung oder Kaufempfehlung dar. Historische Produktionszahlen, Probengehalte und Explorationsergebnisse sind nicht zwangsläufig repräsentativ für zukünftige Ergebnisse. Für Golden Scheelite bestehen keine aktuellen Mineralressourcen oder Mineralreserven. Bei einer kommerziellen Veröffentlichung sind die geltenden Angaben zu Vergütungen, Aktienbesitz und möglichen Interessenkonflikten zu ergänzen, insbesondere wenn der Beitrag im Auftrag von Allegiance Resources Corp. veröffentlicht wird.

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