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Neue Aufträge für Nel, neue Vorwürfe gegen Wirecard

Max.Frisch
Max.Frisch Beitrag vom: 10.12.2019, 10:44 Uhr Leser: 1980

Die beiden Wertpapiere Wirecard (WKN: 747206 ISIN: DE0007472060) und Nel Asa (WKN: A0B733 ISIN: NO0010081235) bleiben weiterhin spannend und in den Schlagzeilen. Während Nel Asa mit neuen Aufträgen auf sich Aufmerksam macht, hat Wirecard jedoch mit neuen schweren Vorwürfen zu kämpfen.

Nel Asa kann sich neue Aufträge sichern

Laut einer gestrigen Pressemitteilung des norwegischen Wasserstoff Produzenten, konnte dieser einen neuen Auftrag an Land ziehen. Auftraggeber ist der Energieversorger Engie, die einen Elektrolyseur mir einer Leistung von 3,5 Megawatt bei den Norwegern geordert haben.

Laut einem Kommentar von Henning Langås, dem Vertriebsleiter von Nel Hydrogen Electrolyseurs kann man sich Hoffnungen auf weitere Aufträge machen: "Es ist eine Ehre, mit ENGIE bei diesem wegweisenden Projekt zusammenzuarbeiten. Wir freuen uns natürlich, dass ENGIE sich für unseren Elektrolyseur entschieden hat, um die erneuerbare Wasserstofflösung zu integrieren, die den LKW antreibt. Nach der Erweiterung werden allein für diese Mine mehr als 100 MW Elektrolysekapazität benötigt, was eine attraktive neue Marktchance darstellt".

Vorwürfe der Financial Times gegen Wirecard

Runde 3 im Kampf zwischen der Financial Times und Wirecard hat begonnen. Diesmal wirft das britische Finanzblatt dem deutschen Zahlungsdienstleister vor, im Jahr 2017 auf Treuhandkonten verwahrte Geldsummen zu den eigenen Bar Beständen in den Bilanzen dazugerechnet zu haben.

Beim Treuhandkonto wird das Vermögen einer Person vom Treuhänder verwaltet. Somit sind Besitzer des Vermögens und der Eigentümer verschiedene Personen. In diesem Fall wurden durch Treuhandkonten Kreditkartenzahlungen von Händlern und Personen bearbeitet.

Wirecard konnte seinen Umsatzüberschuss in den letzten Jahren deutlich steigern. Im Geschäftsjahr 2014 betrug dieser noch 129 Millionen Euro und stieg bis 2018 auf über eine dreiviertel Milliarden Euro. Unternehmen mit hohem freien Umsatzüberschuss machen einen finanziell stabilen Eindruck und laut der FT hat der hohe Geld Bestand die Anleger an der Börse beruhigt. Doch wie reagiert Wirecard auf die Vorwürfe?

Wie bei den bisherigen Vorwürfen zuvor wies Wirecard den Bericht der Financial Times erneut zurück. Laut einer Sprecherin des Unternehmens seien „sämtliche Bargeld-Positionen gemäß des IFRS-Buchhaltungsstandarts verbucht worden“.

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Werte zu diesem Blogbeitrag

Name Aktuell Diff. Börse
Nel 1,58 +7,55 % Lang & Schwarz
Wirecard 0,81 +5,12 % Lang & Schwarz

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