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Baisse

Börsenlexikon

Die Baisse an der Börse: Definition und Ursachen

Eine Baisse an der Börse ist eine Phase, in der die Kurse an der Börse über einen längeren Zeitraum fallen. Sie tritt häufig auf, wenn die Anleger pessimistisch sind und das Vertrauen in die Wirtschaft und die Unternehmen sinkt. Es gibt viele Faktoren, die zu einer Baisse führen können, wie beispielsweise eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, geopolitische Unsicherheiten, politische Ereignisse oder eine Überbewertung der Aktienmärkte.

Typische Merkmale einer Baisse

Während einer Baisse sind die Aktienkurse in der Regel rückläufig und die Volatilität an den Märkten nimmt zu. Anleger können Verluste erleiden, da sie Aktien zu einem höheren Preis gekauft haben, als sie später verkaufen können. In einer Baisse kommt es auch häufig zu einem Rückgang des Handelsvolumens an den Börsen, da viele Anleger aus Angst vor weiteren Verlusten aus dem Markt aussteigen.

Mögliche Auswirkungen der Baisse

Eine Baisse kann auch Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben. Wenn die Kurse fallen, kann das die Investitionsbereitschaft von Unternehmen beeinflussen und dazu führen, dass sie weniger investieren. Dies kann wiederum zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung führen und möglicherweise zu einer Rezession.

Strategien für Anleger in einer Baisse

Für Anleger in einer Baisse kann es schwierig sein, Gewinne zu erzielen. Viele Anleger entscheiden sich, ihre Aktien zu verkaufen, um weitere Verluste zu vermeiden. Allerdings kann dies auch dazu führen, dass sie bei einer Erholung des Marktes nicht mehr dabei sind. Eine andere Strategie ist das Halten von Aktien, um von einer möglichen Erholung zu profitieren.

Fazit

Insgesamt ist eine Baisse an der Börse eine Phase, in der die Kurse fallen und das Vertrauen in die Wirtschaft und die Unternehmen sinkt. Sie kann viele Ursachen haben und Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben. Für Anleger kann es schwierig sein, in einer Baisse Gewinne zu erzielen, aber es gibt Strategien, um Verluste zu minimieren und von einer möglichen Erholung zu profitieren.

 

Als Baisse bezeichnet man Phasen an den Börsen, die durch anhaltend starke Kursrückgänge gekennzeichnet sind. Analog kann man auch von einem Bärenmarkt sprechen. Das Gegenteil wäre eine Hausse bzw. der Bullenmarkt. Bei einer Baisse sind die Anleger eher pessimistisch für die Zukunft gestimmt und erwarten Verluste und Wertminderungen der Unternehmen. Ein sogenannter Börsenzyklus enthält eine Baisse und eine Hausse. Die wohl bekannteste Baisse an den Börsen gab es nach der Weltwirtschaftskrise von 1929. Auch die 70er Jahre mit ihrer Ölkrise waren durch einen Baisse-Markt gekennzeichnet. Nach der Finanz- und Immobilienkrise von 2008 war ebenfalls ein starker Bärenmarkt zu beobachten.

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