Boom

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Was zeichnet einen Boom aus?

Im konjunkturtheoretischen Sinne ist der Boom die aus dem englischen übernommene Bezeichnung der Hochkonjunkturphase. Diese schließt sich an die Aufschwungphase an. Der Boom ist von sehr hoher Nachfrage und voll ausgelasteten wirtschaftlichen Kapazitäten gekennzeichnet. Im Boom herrscht Vollbeschäftigung und das Lohnniveau steigt. Die Preise und Zinsen ziehen an, bis eine Erhöhung des realen Volkseinkommens nicht mehr möglich ist. Auch die Produktion wird so lange gesteigert, bis eine Marktsättigung eintritt. Nach dem Ende des Booms folgt die Abschwungphase. An der Börse steht ein Boom auch für einen Börsenhype, beziehungsweise für eine starke Börsenhausse, die von stark steigenden Aktienkursen auf breiter Front gekennzeichnet ist. Der Börsen-Boom fällt zeitlich meist mit dem gesamtwirtschaftlichen Boom zusammen. Zunächst steigen die Aktienkurse im Zuge der verbesserten wirtschaftlichen Entwicklung und auf Basis der Gewinnerwartungen der Unternehmen. Häufig jedoch kulminiert die Börsenhausse mit einem besonders starken Anstieg in einem Börsen-Boom. Diese Boom-Phase, in der die Aufwärtsdynamik der Kurse weiter zunimmt, wird auch als Börsenrallye bezeichnet. Sie wird nicht mehr nur durch fundamentale Daten getragen, sondern hauptsächlich durch Spekulation. Dabei entsteht eine Spekulationsblase. Das Ende des Börsen-Booms wird dann als Platzen dieser Blase beschrieben, denn häufig findet ein Börsen-Boom ein jähes Ende durch plötzlich eintretende Kursabschwünge. Diese werden als Börsenkrach oder Börsencrash bezeichnet.