Wertpapier

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Sind Gaderobenmarken Wertpapiere?

Ein Wertpapier verbrieft ein privates Recht und macht dieses sichtbar und nachweisbar. Ohne den Besitz des Wertpapiers kann von diesem Recht kein Gebrauch gemacht werden. Dabei kann dieses Recht unter anderem eine Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft (Aktie), das Recht zum Verkauf zu einem vorher festgelegten Preis (Put-Option) oder eine Forderung sein. Aber auch Schecks, Wechsel, Wandelanleihen oder Zertifikate stellen Wertpapiere dar. Dabei werden bloße Beweisurkunden, wie zum Beispiel ein Kaufvertrag, oder einfache Legitimationsurkunden wie zum Beispiel Gaderobenmarken von der Definition ausgeschlossen. Auch Banknoten, Gutscheine oder Identitätskarten können nicht als Wertpapiere bezeichnet werden. Ein Wertpapier wird auch als Urkunde bezeichnet. Handelt es sich um Wertpapiere, die an der Börse gehandelt werden, so werden diese mit einer sechsstelligen Nummer gekennzeichnet. Ab April 2003 löste dabei die International Securities Identification Number (ISIN) die Wertpapierkennnummer (WKN) ab.