CLEVER HANDELN
Richten Sie Börsennews.de als Startseite ein
Hier klicken

DUERR-Portrait

DUERR AG

ISIN: DE0005565204

|

WKN: 556520

|

Symbol: DUE

|

Land: Deutschland

Portfolio
29,85 EUR   2,0759%

Dürr-Firmenprofil

Die Dürr AG ist einer der weltweit führenden Anlagen- und Maschinenbaukonzerne. Produkte, Systeme und Services von Dürr ermöglichen hocheffiziente Fertigungsprozesse in unterschiedlichen Industrien. Der Großteil des Umsatzes entfällt auf das Geschäft mit Automobilherstellern und -zulieferern. Weitere Abnehmerbranchen sind zum Beispiel der Maschinenbau, die Chemie- und Pharmaindustrie und - seit der Übernahme der HOMAG Group AG im Oktober 2014 - die holzbearbeitende Industrie. Dürr verfügt über 92 Standorte in 28 Ländern. Der Konzern agiert mit fünf Divisions am Markt: Paint and Final Assembly Systems (Lackierereien und Endmontagewerke für die Automobilindustrie), Application Technology (Robotertechnologien für den automatischen Auftrag von Lack sowie Dicht- und Klebstoffen), Measuring and Process Systems (Auswucht- und Reinigungsanlagen sowie Montage-, Prüf- und Befülltechnik), Clean Technology Systems (Abluftreinigungsanlagen und Energieeffizienztechnik) sowie Woodworking Machinery and Systems (Maschinen und Anlagen für die holzbearbeitende Industrie).

Aus heutiger Sicht erwartet Dürr für 2018 einen Umsatz von 3,7 bis 3,9 Mrd. EUR. Damit wird der Umsatz voraussichtlich höher ausfallen als 2017, obwohl die veräußerte Ecoclean-Gruppe im ersten Quartal 2017 noch 47,5 Mio. EUR beisteuerte. Der Auftragseingang soll 3,6 bis 3,9 Mrd. EUR erreichen. Bei Paint and Final Assembly Systems (Lackier- und Endmontagelinien) könnte das Bestellvolumen infolge der Fokussierung auf Aufträge mit höherem Wertbeitrag etwas sinken. Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge des Konzerns dürfte im Jahr 2018 7,4 bis 7,8 % erreichen. Nach Sondereffekten soll die EBIT-Marge eine Bandbreite von 7,0 bis 7,5 % erreichen. Zu berücksichtigen ist, dass das EBIT im Jahr 2017 positive Sondereffekte enthielt (7,8 Mio. EUR). Für 2018 erwartet Dürr aus heutiger Sicht Sonderaufwendungen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. EUR, davon dürften 5 bis 10 Mio. EUR auf FOCUS 2.0 entfallen.

Update 16.05.2018: Die Projekt-Pipeline mit bevorstehenden Investitionsprojekten der Automobilindustrie hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Auch die Nachfrage der Möbelindustrie ist hoch. Aus heutiger Sicht erwartet Dürr für 2018 einen Umsatz von 3,7 bis 3,9 Mrd. EUR. Damit wird der Umsatz voraussichtlich höher ausfallen als 2017, obwohl die veräußerte Ecoclean-Gruppe im ersten Quartal 2017 noch 45,8 Mio. EUR beisteuerte. Der Auftragseingang soll 3,6 bis 3,9 Mrd. EUR erreichen. Bei Paint and Final Assembly Systems (Lackier- und Endmontagelinien) könnte das Bestellvolumen infolge der Fokussierung auf Aufträge mit höherem Wertbeitrag etwas sinken. Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge des Konzerns dürfte im Jahr 2018 7,4 bis 7,8 % erreichen und damit auf dem Vorjahresniveau liegen. Nach Sondereffekten soll die EBIT-Marge eine Bandbreite von 7,0 bis 7,5 % erreichen. Zu berücksichtigen ist, dass das EBIT im Jahr 2017 positive Sondereffekte enthielt (7,8 Mio. EUR). Für 2018 erwartet Dürr aus heutiger Sicht Sonderaufwendungen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. EUR, davon dürften 5 bis 10 Mio. EUR auf FOCUS 2.0 entfallen.

Update 9.08.2018: Die um Sondereffekte bereinigte EBIT-Marge des Konzerns dürfte im Jahr 2018 7,4 bis 7,8 % erreichen und damit auf dem Vorjahresniveau liegen. Nach Sondereffekten soll die EBIT-Marge eine Bandbreite von 7,0 bis 7,5 % erreichen. Aus heutiger Sicht ist zu erwarten, dass die EBIT-Marge eher den unteren Rand des Zielkorridors erreichen wird. Zu berücksichtigen ist, dass das EBIT im Jahr 2017 positive Sondereffekte enthielt (7,8 Mio. EUR). Für 2018 erwartet Dürr aus heutiger Sicht Sonderaufwendungen von voraussichtlich 15 bis 20 Mio. EUR, davon dürften 5 bis 10 Mio. EUR auf FOCUS 2.0 entfallen.

Update 17.10.2018: Dürr wird sein defizitäres Geschäft mit Mikrogasturbinen einstellen und damit eine Verlustquelle in der Umwelttechnik-Division Clean Technology Systems dauerhaft bereinigen. Die Maßnahme ist mit einem Sonderaufwand von 17 Mio. EUR im Jahr 2018 verbunden und Teil der strategischen Neuausrichtung des Umwelttechnikgeschäfts im Zuge der kürzlich abgeschlossenen Übernahme von MEGTEC/Universal. Darüber hinaus wird die Division Woodworking Machinery and Systems (HOMAG) ihr EBIT im Jahr 2018 zwar steigern, allerdings wird das EBIT der Division nach aktueller Einschätzung mehr als 10 Mio. EUR unter dem Planwert liegen. Grund sind Aufwendungen am HOMAG-Standort Schopfloch, wo die Produktion grundlegend reorganisiert wird. Damit passt sich HOMAG an das gestiegene Geschäftsvolumen im Systemgeschäft an und steigert mittelfristig die Effizienz. Außerdem wird das EBIT des Dürr-Konzerns durch zusätzliche Beratungskosten beeinträchtigt, die unter anderem für das Optimierungsprogramm FOCUS 2.0 und die Neuausrichtung des IT-Bereichs anfallen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisbelastungen in Höhe von insgesamt rund 35 Mio. EUR im zweiten Halbjahr 2018 passt Dürr seine Ertragsprognose an und erwartet für 2018 nun eine EBIT-Marge von 5,8 bis 6,3 %. Bisher hatte Dürr für 2018 einen Zielkorridor von 6,8 bis 7,3 % angestrebt (einschließlich der seit Anfang Oktober konsolidierten US-Umwelttechnikgesellschaften MEGTEC und Universal). Bei der EBIT-Marge vor Sondereffekten plant Dürr für 2018 nun mit einer Spanne von 6,8 bis 7,2 % (bisher 7,4 bis 7,8 %). Die Jahresziele für Auftragseingang (3.650 bis 3.950 Mio. EUR) und Umsatz (3.750 bis 3.950 Mio. EUR) bleiben unverändert und berücksichtigen ebenfalls die Effekte aus dem Kauf von MEGTEC/Universal. Beim Cashflow strebt Dürr weiterhin eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr an.

Update 8.11.2018: Die für 2018 angestrebte Umsatzspanne beträgt 3.750 bis 3.950 Mio. EUR. Beim Auftragseingang beträgt der Zielkorridor 3.650 bis 3.950 Mio. EUR. In beiden Prognosen sind rund 50 Mio. EUR enthalten, die im vierten Quartal voraussichtlich von MEGTEC und Universal beigesteuert werden. Die bisherigen Rekordwerte des Dürr-Konzerns betragen 3.767,1 Mio. EUR Umsatz im Jahr 2015 sowie 3.803,0 Mio. EUR Auftragseingang im Jahr 2017. Ursprünglich hatte Dürr für 2017 einen Auftragseingang von 3.888,7 Mio. EUR ausgewiesen. Allerdings wurden Aufträge aus dem Iran im Wert von 86 Mio. EUR rückwirkend im vierten Quartal 2017 ausgebucht. Nach der Prognoseanpassung vom 17. Oktober rechnet Dürr für 2018 nun mit einer EBIT-Marge von 5,8 bis 6,3 %, vor Sondereffekten werden 6,8 bis 7,2 % erwartet (jeweils einschließlich MEGTEC und Universal).

Management

NamePosition
Ralf W. DieterVorstandsvorsitzender
Dr. Jochen WeyrauchVorstandsmitglied
Carlo CrosettoVorstandsmitglied

Aufsichtsrat

NamePosition
Karl-Heinz StreibichAufsichtsratsvorsitzender
Dr. Anja SchulerAufsichtsratsmitglied
Dr. Astrid ZieglerAufsichtsratsmitglied
Dr. Heinz DürrAufsichtsratsmitglied
Dr. Martin Schwarz-KocherAufsichtsratsmitglied
Dr. Rolf BreidenbachAufsichtsratsmitglied
Prof. Dr. Alexandra DürrAufsichtsratsmitglied
Carmen Hettich-GüntherAufsichtsratsmitglied
Gerhard FedererAufsichtsratsmitglied
Hayo RaichAufsichtsratsmitglied
Mirko BeckerAufsichtsratsmitglied
Richard BauerAufsichtsratsmitglied
Thomas HohmannAufsichtsratsmitglied