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DAX stemmt sich gegen Marktunbilden

SAP vor den Zahlen 15.10.2026, 13:29 Uhr Jetzt kommentieren: 0

DAX stemmt sich gegen Marktunbilden: SAP vor den Zahlen
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Die gestern in den USA veröffentlichten US-Verbraucherpreisdaten waren ein weiterer Schlag ins Kontor. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise im September um satte 3,7 Prozent zu. Der Markt hatte hier einen Anstieg von 3,6 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 Prozent an. Das wiederum lag im Rahmen der Erwartungen. Die Kernrate war allerdings nicht dazu angetan, die Zinsängste zu verdrängen. Hier stand im Jahresvergleich ein Plus von 2,6 Prozent, was über den erwarteten 2,5 Prozent lag. Im Vergleich zum Vormonat August legte die Kernrate um 0,3 Prozent zu, erwartet wurden hier nur 0,2 Prozent. Zinssensible Sektoren gerieten daraufhin unter Druck. So zählten neben den Edelmetallen auch die Technologiewerte zu den „Verlierern“. 

Im frühen Donnerstagshandel bekommt der deutsche Leitindex Rückenwind vom Ölmarkt. Brent-Öl hat sich auf den Preisbereich von 103 US-Dollar zurückgezogen. Und auch die Renditen der US-Staatsanleihen kommen gegenwärtig zurück. So haben sich die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf unter 5,1 Prozent ermäßigt. Noch vor wenigen Tagen lagen die Renditen noch bei 5,35 Prozent. Das verschafft den Aktienmärkten zunächst etwas Luft. 

Für den DAX muss es aus charttechnischer Sicht weiterhin darum gehen, den Kursbereich von 25.000 Punkten zu verteidigen. Ein Anstieg über die 25.500er Marke würde das Chartbild stabilisieren. 

SAP Aktienchart

SAP vor den Zahlen

Bis zur Zahlenveröffentlichung von SAP ist es nicht mehr lange hin. Der Softwarekonzern hat die Veröffentlichung der Q3-Daten für den 21. Oktober angekündigt. Im Vorfeld der Zahlenveröffentlichung ist ein gewisser Optimismus auszumachen. Zumindest suggeriert dieses die aktuelle Kursentwicklung der SAP-Aktie (WKN: 716460 | ISIN: DE0007164600 | Ticker-Symbol: SAP). 

Die Aktie hat den eminent wichtigen Kursbereich von 200 Euro erreicht. Ein erfolgreicher Ausbruch würde der Aktie die Tür in Richtung 220 Euro öffnen. Mit dem jüngsten Kursanstieg geht hinsichtlich der Quartalszahlen jedoch eine gewisse Erwartungshaltung einher. Insofern kommt das Kursniveau am 21. Oktober auf den Prüfstand. Etwaige Rücksetzer sollten in der aktuellen Situation eng begrenzt bleiben. So würde bereits ein Rücksetzer unter die 180 Euro das Chartbild massiv eintrüben. 

(DAX® ist eine eingetragene Marke der Deutsche Börse AG)

Bn-Redaktion/mt
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