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Tesla

Weitere Niederlagen bahnen sich an 14.03.2025, 16:05 Uhr Jetzt kommentieren: 0

Tesla
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Dänischer Pensionsfonds verbannt Tesla: Kritik an Musk und Arbeitsbedingungen

AkademikerPension zieht Konsequenzen

Der dänische Pensionsfonds AkademikerPension hat Tesla von seiner Investitionsliste gestrichen und alle verbleibenden Aktien des Unternehmens verkauft. Grund dafür seien die anhaltenden Probleme mit Arbeitnehmerrechten, Governance-Fragen und die politische Einflussnahme von Tesla-CEO Elon Musk.

„Geduld hat irgendwann ein Ende, und bei Tesla ist dieser Punkt nun erreicht“, erklärte AkademikerPension-CEO Jens Munch Holst. Der Fonds, der über 20 Milliarden US-Dollar verwaltet, hatte einst Tesla-Anteile im Wert von 300 Millionen dänischen Kronen (rund 45 Millionen US-Dollar).

Absturz der Tesla-Aktie sorgt für Unruhe

Tesla-Aktien haben in den vergangenen Monaten rund 50 % ihres Wertes verloren, was zu einem Marktwertverlust von mehr als 750 Milliarden US-Dollar führte. Besonders in Europa kämpft das Unternehmen mit rückläufigen Verkaufszahlen. Ein wesentlicher Grund dafür könnte Musks öffentliche Unterstützung für rechtspopulistische Politiker sein, was viele europäische Kunden abschreckt.

Auch der schwedische Hedgefondsmanager Christer Gardell hält Tesla für überbewertet und prognostiziert einen weiteren Kursrückgang. Analysten haben ihre Absatzprognosen gesenkt, während Proteste gegen Musk und sein Management anhalten.

Kritik an Arbeitsbedingungen in Grünheide

Neben finanziellen Risiken steht Tesla auch wegen des Umgangs mit Arbeitnehmerrechten in der Kritik. In der deutschen Gigafactory in Grünheide wirft die Gewerkschaft IG Metall dem Unternehmen vor, Mitarbeiter einzuschüchtern und Krankschreibungen systematisch anzuzweifeln. In mehreren Fällen soll Tesla laut IG Metall Löhne von krankgemeldeten Mitarbeitern einbehalten haben.

Tesla weist die Vorwürfe zurück und bezeichnet sie als „bewusste Verzerrung der Realität“. Musk selbst kritisierte wiederholt den hohen Krankenstand in Grünheide und soll unangekündigte Besuche bei kranken Mitarbeitern veranlasst haben.

Steigende Handelskonflikte als zusätzliches Risiko

Tesla warnt zudem vor wirtschaftlichen Risiken durch Handelskonflikte. US-Strafzölle auf importierte Komponenten haben laut Tesla bereits zu steigenden Produktionskosten geführt. Gleichzeitig könnten Vergeltungsmaßnahmen aus anderen Ländern den Absatz weiter erschweren.

Während Tesla einst als Vorreiter der grünen Mobilität galt, wächst der Druck auf das Unternehmen. AkademikerPension sieht keine Besserung in Sicht – und zieht die Reißleine.

Bn-Redaktion/ts
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