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1&1-Chef Dommermuth schließt Verkauf an Telefonica aus 21.03.2026, 01:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
United Internet 23,83 EUR -0,63 % Lang & Schwarz
1&1 23,50 EUR -0,42 % Lang & Schwarz
Telefonica 3,365 EUR +0,93 % L&S Exchange
Deutsche Telekom 29,47 USD +1,98 % Nasdaq OTC
Vodafone Group 1,435 EUR +1,20 % Lang & Schwarz
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Ralph Dommermuth hat Spekulationen über einen Verkauf des vierten deutschen Mobilfunknetzes 1&1 DE0005545503 eine klare Absage erteilt. „An den Gerüchten ist nichts dran, es gibt keinen Dialog mit Telefonica ES0178430E18", sagte der Gründer und Chef von United Internet DE0005089031 und 1&1 in einem Interview mit "Welt am Sonntag". Einen Verkauf plane er nicht: "Mein Team und ich kämpfen seit vielen Jahren hart. Wir gehen einen steinigen Weg. Das machen wir nicht, um mittendrin die Schlüssel abzugeben.

Mit 1&1 baut Dommermuth derzeit in Deutschland neben der Deutschen Telekom DE0005557508, Vodafone GB00BH4HKS39 und Telefónica O2 das vierte Mobilfunknetz auf. Im Markt war zuletzt darüber spekuliert worden, Dommermuth könnte das milliardenschwere Netzbauprojekt lieber veräußern, als es weiterzuführen. Offen zeigt sich der Unternehmer hingegen für Kooperationen, etwa bei der gemeinsamen Nutzung von Funktürmen im ländlichen Raum - ein Modell, das in anderen europäischen Ländern bereits verbreitet ist. 1&1 versorgte Ende 2025 nach eigenen Angaben 27 Prozent der Haushalte in Deutschland mit seinem Netz und übertraf damit das von der Bundesnetzagentur vorgegebene Ziel von 25 Prozent. Bis Ende 2026 soll die Abdeckung auf 35 Prozent steigen.

Derzeit liefert sich Dommermuth einen Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur. Die Behörde hatte Ende 2025 auslaufende Low-Band-Frequenzen nur an die drei etablierten Netzbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica verlängert - ohne 1&1 zu berücksichtigen. "Die Verlängerung war aus meiner Sicht rechtswidrig", so Dommermuth. Diese Frequenzen seien für die Gebäudeversorgung besonders wichtig. Trotz aller Widerstände zog Dommermuth eine positive Zwischenbilanz: Der Einstieg eines vierten Netzbetreibers habe den Wettbewerb belebt und zu deutlich günstigeren Tarifen für Verbraucher geführt.

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