ROUNDUP/Nach Fast-Unglück

Boeing-Mitarbeiter melden viel mehr Sicherheitsmängel 24.05.2024, 16:52 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Boeing 212,88 EUR +2,29 % Lang & Schwarz

SEATTLE/ARLINGTON (dpa-AFX) - Die Beschäftigten des Flugzeugbauer Boeing haben nach dem Beinahe-Unglück eines Jets im Januar viel mehr Sicherheitsbedenken gemeldet als ein Jahr zuvor. Im Januar und Februar seien intern sechsmal so viele Meldungen dieser Art eingegangen wie ein Jahr zuvor, teilte Boeing am Freitag in Seattle mit. Der starke Anstieg habe begonnen, nachdem beim Flug eines Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max am 5. Januar ein türgroßes Rumpfteil herausgebrochen war, heißt es im jährlichen Sicherheitsbericht des Konzerns.

In einem neuen Gremium will Boeing nach eigenen Angaben mit der größten Gewerkschaft im Konzern und der US-Luftfahrtbehörde FAA über die Hinweise beraten. Die Zusammenarbeit ist Teil der Bemühungen, die Mitarbeiter zur Meldung von Sicherheitsbedenken zu ermutigen.

Bei dem Zwischenfall im Januar war die Blende einer nicht benötigten Türöffnung herausgesprungen, nachdem sie im Boeing-Werk nicht ordnungsgemäß wieder eingesetzt worden war. Die mehr als 170 Menschen an Bord des Flugzeugs kamen weitgehend mit dem Schrecken davon.

In wenigen Tagen muss der Flugzeughersteller der FAA einen 90-Tage-Plan vorlegen, mit welchen Maßnahmen er die Mängel bei der Qualitätskontrolle in seinen Fabriken beheben will. FAA-Chef Michael Whitaker sagte in einem Interview bei "Good Morning America", dass dieser Plan erst der Anfang sei. Boeing habe einen "langen Weg" vor sich zu beweisen, dass die Sicherheitspraktiken wieder in Ordnung seien.

Unterdessen verschärfen sich Boeings finanzielle Probleme noch aus einem anderen Grund. Der Hersteller musste Auslieferung von Flugzeugen nach China schon nach mehreren Monaten wieder stoppen, weil die dortige Luftfahrtbehörde zusätzliche Informationen zu bestimmten Bauteilen fordert. Dabei geht es um Batterien in Aufnahmegeräten in den Flugzeug-Cockpits.

Boeings Finanzchef Brian West hatte am Donnerstag eingeräumt, dass der Konzern in diesem Jahr erneut Geld verbrennen wird. Bisher hatte das Management für 2024 einen milliardenschweren Mittelzufluss angepeilt, nachdem der Konzern während seiner großenteils hausgemachten Krise in den vergangenen Jahren Milliardensummen verloren hatte. Jetzt dürfte der Barmittelfluss auch 2024 negativ ausfallen, sagte West./stw/jsl/he

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,92
Hebel: 19
mit starkem Hebel
Ask: 3,15
Hebel: 5
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ7Y2Y UQ5ECJ. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer