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MACD Indikator

Was ist der MACD-Indikator?

Der MACD Indikator ist einer der am häufigsten verwendeten Parameter der technischen Chartanalyse. Die Abkürzung steht dabei für Moving Average Convergence Divergence. Er soll Signale für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren aufzeigen. Dazu werden, zur Berechnung des MACD Indikator, zunächst die exponentiell gleitenden Durchschnitte des Wertes für einen längeren und einen kürzen Zeitraum berechnet. So können beispielsweise die gleitenden Durchschnitte von 26 Tagen und 12 Tagen berechnet werden. Allerdings sollten dazu Werte von einem relativ langen Zeitabschnitt herangezogen werden. Aus der Differenz der exponentiell geglätteten Durchschnitte wird die MACD Linie errechnet. Aus der selbigen wird die sogenannte Signallinie errechnet. Dies geschieht durch die Errechnung eines exponentiell gleitenden Durchschnittes der MACD Werte. Oft wird dabei der Durchschnitt von 9 Tagen genommen. Wenn nun also ein steigender Markttrend auftritt, ist der Durchschnitt der 12 Tage höher, als der, der 26 Tage. Dadurch ist ein Ansteigen der MACD Linie zu beobachten. Umgekehrt verhält es sich bei einem negativen Trend. Dort ist der Durchschnitt der kurzfristigen Werte kleiner, als der, der 26 Tage. Dadurch fällt die MACD Linie. Als Kaufsignal wird es verstanden, wenn die MACD Linie die Signallinie von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal tritt demnach auf, wenn die Signallinie von der MACD Linie, von oben nach unten, geschnitten wird. Allerdings sind diese Signale nicht immer sehr eindeutig und können zu Fehleinschätzungen führen. Vielmehr sollten die Ergebnisse des MACD Indikator, mit denen von anderen kombiniert, betrachtet werden.