Rendite

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Was bedeutet eigentlich der Begriff Rendite genau?

Der Begriff Rendite bezeichnet allgemein eine Differenz zwischen einem Ertrag und einem Aufwand im Verhältnis zu dem Aufwand.

Somit steht der Begriff für eine Verhältnismäßigkeit zwischen eingezahltem und ausgezahltem Kapital und wird meist als Prozentsatz angegeben. Die Höhe der Rendite steht immer im Verhältnis zum Risiko. Es ist davon auszugehen, dass, je höher die Rendite ist, auch ein erhöhtes Risiko der Anlage besteht.

Welche Arten der Rendite gibt es?

Es werden zwei Arten der Rendite unterschieden, die Bruttorendite und die Nettorendite.

  1. Die Bruttorendite bezeichnet den jährlichen Gesamtbetrag aus einer Geld- oder Kapitalanlage, wobei keine Steuern, Inflation oder ähnliche Einflussgrößen berücksichtigt werden.
  2. Die Nettorendite stellt den realen Kapitalzuwachs aus einer Geld- oder Kapitalanlage dar, da sie Steuern und Inflation berücksichtigt.

Wie berechnet man die Rendite aus?

Die Rendite wird normalerweise mithilfe von Computerprogrammen berechnet. Einen Anhaltspunkt kann jedoch folgende Formel bieten. 

Rendite in Prozent = (Gesamtertrag x 100) / eingesetztes Kapital

Was ist eine gute Rendite?

Eine “gute” Rendite lässt sich auch bei Aktien nicht genau definieren. Eine durchschnittliche jährliche Rendite bei langfristig angelegten Aktien kann sich zwischen 7% und 9% belaufen. 

Was ist die Rendite aus Wertpapieren?

Auf dem Wertpapiermarkt sind die Zinssätze ungewiss, aber die Preise für Wertpapiere sind fest. Dieser Preis ist der Preis der Wertpapiere. Aus diesem Preis kann die Rendite (Effektivzins) abgeleitet werden. Daher ist die Wertpapierrendite die Wertpapiere, die Sie in einem Jahr erhalten haben, abzüglich des aktuell gezahlten Preises geteilt durch den heutigen Preis.

Was ist die Rendite aus Anleihen?

Die Anleiherendite unterscheidet sich vom Nominalzins, hängt aber auch vom aktuellen Preis und der (verbleibenden) Laufzeit ab.

Die Zinsstrukturkurve kann verwendet werden, um die Beziehung zwischen Rendite und Laufzeit zu veranschaulichen. Es spiegelt die zeitliche Struktur der Anleiherenditen wider, dh Sie können den Unterschied zwischen kurzfristigen und langfristigen Anleihen unterscheiden. Normalerweise steigt die Renditekurve, sodass die Rendite langfristiger Anleihen immer höher ist als die Rendite kurzfristiger Anleihen. Wenn die Kurve abfällt, sind die Renditen kurzfristiger Anleihen höher als die Renditen langfristiger Anleihen.

Die Rendite bis zur Fälligkeit einer n-jährigen Anleihe ist definiert als ein konstanter jährlicher Zinssatz, der den heutigen Anleihepreis dem Barwert künftiger Anleihe-Zahlungen entspricht.

Angenommen, die Anleihe wird zwei Jahre lang gehalten. Die Kaution wird am Ende der zwei Jahre mit 100 Euro bezahlt. Anleger sind daran interessiert, wie viel Prozent der Anleihe in zwei Jahren zurückgezahlt werden.

Welche weiteren Renditen gibt es?

Neben den bereits beschrieben Brutto- und Nettorenditen sowie Renditen aus Wertpapieren (Aktienrendite) und Anleihen (yield to maturity) gibt es noch die Dividenden- und Mietrendite.

Bei der Dividendenrendite beteiligt das Unternehmen seine Anleger am erwirtschafteten Ertrag. Es erfolgt eine Gewinnausschüttung, deren Höhe im Vergleich zum eingesetzen Kapital als Dividendenrendite bezeichnet wird.

Die Mietrendite setzt sich aus vielen Komponenten zusammen, welche bei der Vermietung einer Immobilie als Geldanalge eine Rolle spielen. Häufig ist hier die Nettorednite hilfreich.